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Was hat Whiskey mit e-Learning zu tun?

Lore Reß
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k. A.
Beschreibung
Die Internetbranche ist, wie die ganze Computer- und Telekommunikationsbranche, sehr erfinderisch, wenn es um neue Wortschöpfungen geht. Die e-Learning-Gemeinde steht diesem in nichts nach. Aus dem amerikanischen kommt nun der Begriff "Blended Learning".
Was bedeutet dies? Aus einem Whiskey-Lexikon:

"Ein Blend ist ein Verschnitt von verschiedenen Whiskies. Als Grundlage für einen Blend wird ein Grain-Whiskie verwendet, weiterhin werden oftmals bis zu 50 verschiedene Malt-Whiskys hinzugemischt, um den gewünschten Geschmack zu erreichen. Nach dem Mischen der Whiskies wird der Blend in der Regel nochmals einige Zeit in einem Faß gelagert, damit die einzelnen Whiskies sich verbinden können. Einer der bekanntesten Vertreter von Blends oder Blended Whiskys ist Johnnie Walker."

Setzen wir dies um auf (e-)Learning, so ergibt sich folgende Definition:

Bei "Blended Learning" werden verschiedene Lehr- oder Lernformen gemischt, um den gewünschten Lernerfolg zu erzielen. Man könnte auch sagen: "Der Mix macht´s". Nur ein WBT oder "nur" ein Präsenzseminar ist vielfach nicht ausreichend. Eine Kombination verschiedener Methoden erhöht den Lernerfolg und kann kostengünstiger werden.

Wie kann ein solcher "Blended"-Kurs aussehen? Der Aufbau ist natürlich in erster Linie von dem Thema abhängig, weiterhin von der Zielgruppe, d. h. auch von deren Vorkenntnissen, und von dem Lernziel. Im folgenden ist ein Seminar zum Thema "Verkaufen - Vertriebsschulung" und eine mögliche Kombination der Lehrmethoden dargestellt.

Die zu schulende Gruppe ist sehr heterogen, einige Teilnehmer sind seit Jahren im Vertrieb tätig, andere sind gerade neu eingestiegen.
Hier empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

- Vorbereitung mittels eines WBT (zum Selbststudium)
- Abschuss-Test des WBTs als Eingangstest zum - Präsenzseminar
- Präsenzveranstaltung
- Nachbereitung und Vertiefung von einzelnen Themen in einem oder mehreren (zeitlich gestaffelten) synchronen Online-Seminaren (im virtueller Seminarraum).

Dieses Beispiel lässt sich leicht auf andere Themen übertragen und auch die Zusammensetzung und Reihenfolge der Methoden lässt sich beliebig, je nach Aufgabenstellung, variieren. Wichtig ist, dass ein Methodenmix gefunden wird, der zur Lerngruppe, dem Lernziel und den Rahmenbedingungen (technische Gegebenheiten, soziale Aspekte u. a.) passt.

Zum Wohl!

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  • Lore Reß
    Lore Reß

    Studium der Eletrotechnik/Elektrische Anlagen (Dipl. Ing.) Projektleiterin bei AEG-Telefunken Leiterin des Vertriebsinnendienst eines Unternehmens der Mess- und Regeltechnik Systemingenieur bei Hewlett Packard 1988 Gründung der Daten + Dokumentation GmbH Leiterin der Schulung und des Vertriebs eines Softwareanbieters 2000 Ausrichtung der D+D...

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