Nachdem mit dem erfolgreichen Vertrauensvotum für den griechischen Ministerpräsidenten Papandreou die Ampeln für das Sparpaket bereits auf grün gesetzt waren, wurden die umstrittenen Gesetzesentwürfe am vergangenen Mittwoch dann letztendlich vom Parlament verabschiedet. Die Griechen machen damit den Weg frei für weitere Unterstützungszahlungen des Internationalen Währungsfonds und der EU. Die Wiederbelebung Hellas scheint einmal mehr gelungen, auch wenn der Patient weiter nur schwer atmet.
Auch wenn das Sparpaket wie erwartet abgesegnet wurde, löste die Entscheidung der Griechen zwei Entwicklungen von großer Bedeutung für die kurzfristige Goldpreisentwicklung aus: Zum einen wurde der Euro gestärkt und die europäische Währung konnte den Höhenflug gegenüber dem US-Dollar weiter fortsetzen. Aktuell liegt er Wechselkurs bei 1,4475. Die Schwäche des Greenbacks, eigentlich ein Faktor welcher den Goldpreis stützt, wurde diesmal jedoch von einer weiteren Entwicklung kompensiert.
Sparsame Griechen bringen Mut an die Märkte zurück
Das „Ja“ Griechenlands zum Sparkurs hat den Risikoappetit an den Märkten neu geweckt. Sichere Häfen wie Gold waren weniger gefragt und Vermögen wurden in großen Mengen in die Aktienmärkte umgeschichtet. Für den Goldpreis ging es im Nachmittagsfixing am 1. Juli in London daher zeitweise deutlich nach unten auf bis zu 1.483 US-Dollar je Feinunze. Nach einer darauffolgenden Gegenbewegung näherte sich die Notierung wieder der viel zitierten psychologisch wichtigen Marke an und liegt im heutigen Vormittagsfixing bei 1.498,75 US-Dollar. [...]
Den vollständigen Artikel finden Sie hier!
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.
