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Inflation als einziger Ausweg aus der Schuldenkrise?
Gold ist und bleibt gefragtes Anlagemetall. Auch wenn sich der Goldmarkt aktuell weiterhin in einer sehr breiten Seitwärtsbewegung befindet und die Preise augenblicklich wieder nachgeben, greifen gerade Privatanleger und langfristig ausgerichtete Investoren zum gelben Edelmetall. Vor allem physische Investments werden bevorzugt.
Deutlich wird dies an den Beständen der Gold-ETFs, welche in den letzten Wochen kontinuierlich aufgebaut wurden und sich den bisherigen Rekordmarken annähern. Das hohe Niveau ist umso bemerkenswerter wenn man berücksichtigt, dass Ron Paul, ein bekennender Goldanleger, sich im dritten Quartal von rund 33% seiner Anteile am größten Gold ETF, dem SPDR Gold, getrennt hat. Der Verkauf belief sich immerhin auf einen Umfang von rund 2 Mrd. USD. Die Verkäufe von Paulson fallen jedoch vornehmlich in die Phase der Rekordnotierungen bei 1.900 USD je Feinunze. Da Paulson lediglich einen Teilbestand von einem Drittel verkauft hat, zeigt, dass er weiterhin vom gelben Edelmetall überzeugt ist. Bei Rekordkursen erste Gewinne mitzunehmen ist sicherlich keine schlechte Strategie. So bietet sich bei Kursrückgängen - wie jetzt erlebt - die erneute Chance des Einstiegs.
Auch die Notenbanken halten an Ihrer neuerlichen Einstellung zu Gold fest und sind weiterhin auf der Käuferseite vertreten. Laut dem aktuellen Bericht des World Gold Council wurden im 3. Quartal etwa 150 Tonnen Gold von Zentralbanken nachgefragt. Eindeckungen fanden hier insbesondere auf reduziertem Preisniveau statt und wurden angeführt von Zentralbanken aus Schwellenländern. Diese nutzen Gold zur Diversifizierung ihrer umfangreichen Währungsreserven. Dass sich der Goldpreis trotz starker physischer Nachfrage dennoch mit Kursgewinnen schwer tut, liegt im erneuten Verkaufsdruck vom Terminmarkt, also dem Handel mit Derivaten auf Gold, begründet. [...]
Den vollständigen Artikel finden Sie hier!
Gold ist und bleibt gefragtes Anlagemetall. Auch wenn sich der Goldmarkt aktuell weiterhin in einer sehr breiten Seitwärtsbewegung befindet und die Preise augenblicklich wieder nachgeben, greifen gerade Privatanleger und langfristig ausgerichtete Investoren zum gelben Edelmetall. Vor allem physische Investments werden bevorzugt.
Deutlich wird dies an den Beständen der Gold-ETFs, welche in den letzten Wochen kontinuierlich aufgebaut wurden und sich den bisherigen Rekordmarken annähern. Das hohe Niveau ist umso bemerkenswerter wenn man berücksichtigt, dass Ron Paul, ein bekennender Goldanleger, sich im dritten Quartal von rund 33% seiner Anteile am größten Gold ETF, dem SPDR Gold, getrennt hat. Der Verkauf belief sich immerhin auf einen Umfang von rund 2 Mrd. USD. Die Verkäufe von Paulson fallen jedoch vornehmlich in die Phase der Rekordnotierungen bei 1.900 USD je Feinunze. Da Paulson lediglich einen Teilbestand von einem Drittel verkauft hat, zeigt, dass er weiterhin vom gelben Edelmetall überzeugt ist. Bei Rekordkursen erste Gewinne mitzunehmen ist sicherlich keine schlechte Strategie. So bietet sich bei Kursrückgängen - wie jetzt erlebt - die erneute Chance des Einstiegs.
Auch die Notenbanken halten an Ihrer neuerlichen Einstellung zu Gold fest und sind weiterhin auf der Käuferseite vertreten. Laut dem aktuellen Bericht des World Gold Council wurden im 3. Quartal etwa 150 Tonnen Gold von Zentralbanken nachgefragt. Eindeckungen fanden hier insbesondere auf reduziertem Preisniveau statt und wurden angeführt von Zentralbanken aus Schwellenländern. Diese nutzen Gold zur Diversifizierung ihrer umfangreichen Währungsreserven. Dass sich der Goldpreis trotz starker physischer Nachfrage dennoch mit Kursgewinnen schwer tut, liegt im erneuten Verkaufsdruck vom Terminmarkt, also dem Handel mit Derivaten auf Gold, begründet. [...]
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