Der Wiener Philharmoniker
Im Rahmen unserer in der vergangenen Ausgabe gestarteten Serie zu Anlagemünzen möchten wir diesmal den Wiener Philharmoniker vorstellen. Die österreichische Anlagemünze aus Gold wird seit dem Jahr 1989 von der Münze Österreich geprägt und ausgegeben. Es handelt sich um die meistverkaufte europäische Anlagemünze, welche auch in Japan und Nordamerika hohes Ansehen genießt.
Der Nennwert des goldenen Wiener Philharmonikers beträgt für die Feinunze 100 Euro. Zu diesem Wert ist die Münze gesetzliches Zahlungsmittel, wobei der Materialwert den Nennwert auf dem aktuellen Goldpreisniveau deutlich übersteigt. Vor der Euro Einführung betrug der Nennwert 2000 Österreichische Schilling. Neben der Unze gibt es die Münze inzwischen auch in kleineren Stückelungen. Seit 2008 wird zudem eine Version aus Silber geprägt, welche sich ebenfalls hoher Beliebtheit erfreut.
Welche Besonderheiten besitzt der Wiener Philharmoniker?
Der Wiener Philharmoniker zählt zu den modernen Anlagemünzen aus Gold mit hohem Feingehalt von 24 Karat. Da die Münze nicht nur in Europa begehrt ist, haben es einige Jahrgänge sogar zur meistverkauften Anlagemünze weltweit gebracht und damit dem Krügerrand den Rang abgelaufen.
Obwohl es sich beim Wiener Philharmoniker um eine Anlagemünze handelt und sich damit die Wertentwicklung eng an der Goldpreisentwicklung orientiert, hat der Jahrgang von 2001 inzwischen einen gewissen Sammlerwert. Ursache hierfür ist die Währungsumstellung auf den Euro. Hierdurch durften nur noch Münzen mit Euro-Nennwert ausgegeben werden und die unverkauften Stücke des letzten Schilling Jahrgangs wurden eingeschmolzen, wodurch sich die Auflage nachträglich reduzierte.
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