Experten gehen von mindestens 15 bis 20 Prozent aus, die erfahrene Einkäufer bei IT-Beschaffungen einsparen könnten – nicht durch aggressives Feilschen in den Preisverhandlungen, sondern über die Optimierung des gesamten Beschaffungsprozesses. Von Ausnahmen abgesehen, wird der IT-Einkauf noch immer von der IT selbst getätigt. Da deren Technikverliebtheit beim Einkauf oft über den Nutzen dominiert, kommt es in vielen Fällen zu unnötig hohen Invests. IT-Leistungen einzukaufen ist kein Hexenwerk. Einkäufer, die es gewohnt und erfahren darin sind, zum Beispiel Gebäude einzukaufen, können sich normalerweise sehr schnell in die für den IT-Einkauf relevante Materie einarbeiten und sich das notwendige Zusatzwissen aneignen. Um den Job des IT-Einkäufers gut zu machen, ist nach meiner Erfahrung jedenfalls zu 80 Prozent Einkaufswissen und nicht IT-Know-how entscheidend. Bei etlichen Unternehmen besteht das grundlegende Manko leider schon darin, dass der Einkauf überhaupt nicht mit am Tisch sitzt, wenn es darum geht, die Spezifikationen für die zu beschaffenden ITLeistungen zu definieren.
-
0.20 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.


