Die slowakische Wirtschaft wächst seit Jahren kräftig. Bedingt durch den EU-Beitritt, eine neue sozialdemokratische Wirtschaftspolitik, niedrige Lohnkosten und eine liberale Steuerpolitik hat sich die Slowakei zu einem attraktiven und stabilen Beschaffungsmarkt für hiesige Unternehmen entfaltet.
Was macht den kleinen Bruder neben dem scheinbar wirtschaftlich überlegenen Tschechien so interessant? In erster Linie die Arbeitskosten. Denn sie liegen deutlich unter tschechischem Niveau. Und unter ungarischem sowieso. Slowakische Facharbeiter verdienen im Schnitt Monatsbruttolöhne, die unter 500 Euro liegen. Allerdings zahlt man zwischen Donau und Hoher Tatra nicht mehr als ein Fünftel bis ein Sechstel der deutschen Löhne. Wobei die Lohndynamik in den letzten Jahren beachtlich war. Die nominalen Bruttolöhne stiegen seit 2003 um 23 Prozent. Die weiteren wirtschaftlichen Daten der Slowakei im Überblick (geschätzt für 2007): Arbeitslosenquote: 10,6 Prozent, Inflationsrate: 3,1 Prozent, Lohnzuwachs und BIP-Wachstum: 7 Prozent , Wechselkursschwankung 1,07 Prozent.
-
0.14 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.






