Uwe Kern
25.06.2003
Der Einsatz von OpenSource Software ist in der heutigen IT-Praxis nicht mehr selten. Der zunehmende Kostendruck sowie der Wunsch nach qualitativ hochwertiger Software, die sich den individuellen Bedürfnissen des Anwenders anpassen lässt und so mehr Unabhängigkeit bietet, gelten als wesentliche Gründe für die zunehmende Relevanz des Themas. Insbesondere auch die seit Mitte 2002 von Microsoft betriebene Lizenzpolitik hat viele Unternehmen dazu bewegt, über OpenOffice nachzudenken. Schließlich verlangen die neuen Lizenzen, Programme über eine Art Abonnement zu beziehen und regelmäßig für Updates zu zahlen. Das führt nicht selten zu einem enormen Kostenanstieg, der nach Schätzungen der Gartner Group zwischen 33 und 107 Prozent betragen kann. Eine Umfrage hat ergeben, dass angesichts der Microsoft Lizenzpolitik immerhin 15,4 % der Befragten einen Einsatz von
OpenOffice Software und 14,3 % einen Einsatz der kommerziellen Variante StarOffice erwägen.

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