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Virtual Roundtable "E-Learning vor dem Höhenflug?"
u.a. mit Dr. Lutz Michel (Institut für Medien- und Kompetenzforschung)

Mehr denn je fordern der Wandel hin zu einer globalen Kompetenzgesellschaft und die verschärfte Wettbewerbssituation heute Lösungen, um das Know-how der Mitarbeiter in den Unternehmen immer weiter marktorientiert zu entwickeln und dabei alle Effizienzmöglichkeiten auszuschöpfen. E-Learning ist der seit einiger Zeit hoch gehandelte Ansatz, um mit geringem Ressourcenaufwand zeit- und problemnah Mitarbeiter zu schulen. Der Markt für entsprechende Technologien und Beratungsangebote wird dabei von vielen Analysten zur zukünftigen Boom-Branche deklariert, sehr optimistische Schätzungen (IDC) peilen weltweit gar einen Umsatzsprung bis 2006 auf 23,7 Mrd. US$ um das Vierfache gegenüber 2002 an.
Heute spricht man z.B. von einer "Zweiten Welle des E-Learning". Was unterscheidet diese nun von der ersten Welle? Viele Fragen sind noch offen und die Entwicklungen sind durchaus ambivalent. Von Seiten der Marktteilnehmer ist eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen: „Entdeckung“ des Menschen als lernendes Wesen“, Integration von Lehrpersönlichkeiten und Kollaborations- und Kommunikationstools sowie "Learning on Demand" - Wissens- und Informationsmodule zur passenden Zeit am richtigen Platz und beim richtigen Mitarbeiter!

E-Learning goes Mittelstand“ - Anbieter dringen in spezifischere Themennischen vor, um dort Wachstum zu produzieren. Jedoch führt Unübersichtlichkeit im deutschen E-Learning-Markt bei potenziellen Kunden noch häufig zu Unsicherheit und Kaufzurückhaltung. Warum kann von einem Durchbruch auf breiter Front noch nicht gesprochen werden? Was sind die erfolgreichsten Konzepte und Technologien? Was kennzeichnet erfolgreiches e-Learning? Welche Schritte werden erfolgentscheidend für die Akzeptanz und das Marktwachstum sein? Wie sehen die nächsten 18 Monate in diesem Bereich aus? Diese und weitere Fragen soll der vorliegende Virtual Roundtable beantworten.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen des Roundtables lesen Sie hier.

Übersicht über die Teilnehmer des Roundtables (Über den Link zu jedem Teilnehmer können Sie seine/ihre Antworten zu allen Fragen nachlesen.):


Prof. Dr. Dr. Michael Kastner
(Kastner Partner Consulting)

Dr. Jörg Sander
(Detecon International)

Prof. Dr. Frank Thissen
(HDM Stuttgart)

Sünne Eichler
(Webacad GmbH & Co. KG)

Jörg Schiele
(Deloitte Consulting)

Prof. Dr. Herbert Kellner
(Institute of Training & Development)

Volker Wehmeier

Dr. Wolfgang Kraemer und Peter Sprenger
(information multimedia communication AG)

Dr. Joachim Niemeier
(T-Systems Multimedia Solutions GmbH)

Dr. Anke Hirning
(Hewlett Packard)

Dr. Lutz Michel
(Institut für Medien- und Kompetenzforschung)

Prof. Dr. Winfried Sommer
(Pädagogische Hochschule Karlsruhe)

Dr. Steffan Ritzenhoff
(CREOS GmbH)

Dr. Martin Fedder
(Schwarz Pharma Deutschland GmbH)

Frank Schlingensiepen
(Hyperwave AG)

Dr. August Tepper
(Fraunhofer Gesellschaft e.V.)

Wolfgang Schmolke
(IBM Deutschland GmbH)

Dr. Alexander Johannes Euteneier
(Chirugische Klinik und Poliklinik München)

Martin Weiss
(e:works)

Torsten Franke und Holger Ninow
(Peoplesoft GmbH)

Thea Payome
(Freie Autorin und Journalistin)

Ulrich Kellinghaus
(Bundesanstalt für Arbeit)

Kerstin Börsch
(Bayer Business Services)

Mario Heller
(DGB Bildungswerk e.V.)



Übersicht über die Fragen des Roundtables (Über den Link zu jeder Frage können Sie alle Antworten zu dieser Frage nachlesen.):

Frage 1: Was sind die wichtigsten Veränderungen in der „Lern- und Weiterbildungsindustrie“ und ihrem Umfeld, die zum Treiber von E-Learning geworden sind oder noch werden können? Warum braucht eine Organisation E-Learning, um Mitarbeiter kompetenter zu machen? Welche Branchen, Geschäftsbereiche und Anwendungsfelder werden besonders E-Learning-affin sein bzw. wer sollte lieber heute als morgen an E-Learning als Problemlösung denken und wer kann auch noch morgen ruhig ohne solche Lösungen leben? Zu den Antworten

Frage 2: Wie ist die augenblickliche Situation zu beurteilen und wie ist in naher Zukunft die E-Learning-Potenziale allgemein und insbesondere in aktuell „Germany´s most wanted Segment“ – dem Mittelstand– zu bewerten? Was sind bisher noch Hindernisse auf dem Weg zum Durchbruch? Wie können Hindernisse beseitigt werden (z. B. durch Forschungsförderung, Verbandsarbeit)? Was kann man aus Erfahrungen in anderen Ländern (USA, Skandinavien) lernen? Zu den Antworten

Frage 3: Welchen Mehrwert kann eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand bieten? Wie können die in den Unternehmen vorhandenen „Wissenswerte“ in ein möglichst spezifisches E-Learning organisatorisch und technologisch umgesetzt werden? Wie kommt E-Learning über die Vermittlung „neutralen Standardwissens“ hinaus? Zu den Antworten

Frage 4: Ein Problem kann auch das E-Learning-Verständnis selbst sein. Wenn E-Learning auf technischen Gimmick oder reine „Kostenersparnis pro Lernminute“ reduziert wird, dann ist der Weg zur strategischen Bedeutung weit. Hat E-Learning als Konzept/Vision unter der übertriebenen „E-uphorie“ nachhaltig gelitten, wird der Begriff besser irgendwann wieder verschwinden? Was kennzeichnet ein erfolgreiches E-Learning-Verständnis? Was sind dabei für die Zukunft wesentliche, rahmenbildende Schlagworte bzw. Attribute (z.B. „problemorientiert“, „wertschöpfungsorientiert, „individuell“, ...)? Zu den Antworten

Frage 5: Was charakterisiert eine ideale, ganzheitliche E-Learning-Lösung? Was sind typische Probleme bei E-Learning-Projekten und wie wird eine unternehmensspezifische Anbindung an die Wertschöpfungsprozesse und an die strategische Kompetenzentwicklung der Unternehmen erreicht? Welche Gestaltungsebenen sind dabei relevant? Was sind heute die wichtigsten E-Learning-Technologien? Wie werden sich E-Learning-, Dokumenten-, Content- und Portal-Technologien „in the long run“ entwickeln? Werden Technologien integriert oder konvergieren sie und - falls ja - wie sehen mittel- und langfristige Integrations-/Konvergenzlösungen aus? Zu den Antworten

Frage 6: Um Denk-, Lern- und Arbeitsweisen in den Unternehmen effektiv zu verändern und „ideale“ Lösungen zu realisieren, müssen auch Controller, Personaler, Organisationsentwickler und Strategen für ein gemeinsames Vorgehen gewonnen werden. Sind diese schon „katholisch“ oder besteht hier noch maßgeblicher Überzeugungsbedarf? Welche anderen Konzeptwelten/Prioritäten sind hier u.U. hinderlich? Wie können diese Partner für ein gemeinsames Vorgehen gewonnen werden? Wer sollte für E-Learning der Treiber im Unternehmen sein bzw. wo und wie sollte die E-Learning im Rahmen einer Gesamtkonzeption für den wissens- bzw. kompetenzorientierten Wandel des Unternehmens verankert werden?
Zu den Antworten

Frage 7: Wie sieht ein empfehlenswertes Vorgehen zur Realisierung von E-Learning in den Unternehmen aus? Wie ist das E-Learning im Hinblick auf eine gesamthaftes Wissensmanagement einzuordnen und trägt E-Learning zu einem Change Management in Richtung wissensorientierter Organisation bei? Wie wird zum guten Schluss die Wirtschaftlichkeit bzw. der ROI nachgewiesen, bzw. welche „harten Zahlen“ hierzu gibt es bereits? Zu den Antworten

Frage 8: Wie ist die öffentliche Diskussion zu E-Learning organisiert? Was sind die wichtigsten E-Learning-Medien und E-Learning-Events und -Partner? Was konnte man von der diesjährigen Learntec 2003 inhaltlich mitnehmen? Was wird von den nächsten E-Learning-Events 2003/04 erwartet? Zu den Antworten

Frage 9: Gibt es einen „German Way of E-Learning“ wie wir das beim Controlling haben oder eher eine europäische oder weltweite Konvergenz der Konzepte, Technologien und Tools? Wie wird sich dieser Markt in Zukunft, insbesondere durch die E-Learning-Aktivitäten der großen IT-Player (z.B. HP, SAP, u.a.), verändern? Wie wird die Marktkonsolidierung bei den Anbietern – auch auf europäischer Ebene – weitergehen? Welche Nischen/Teilmärkte werden hinsichtlich Technologie, Content und Beratung entstehen und was sind Chancen und Risiken für die Early-Adopter auf der Kundenseite? Zu den Antworten

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