Unter den verschiedenen regenerativen Energieträgern ist insbesondere die direkte Nutzung des Sonnenlichts zur Stromerzeugung ‑ die so genannte Photovoltaik (PV) ‑ ein für Viele lohnenswerter Weg zu einer neuen Einnahmequelle. Der „Rohstoff“ Sonne steht ausreichend zur Verfügung, muss nicht eingekauft werden und kann ohne großen Aufwand genutzt werden.
Die Voraussetzungen, die Energie der Sonne wirtschaftlich zu nutzen, sind durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gegeben. Das EEG verpflichtet die Stromnetz-Betreiber, den Anlagenbetreibern 20 Jahre lang einen festen Preis für jede eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Sonnenstrom zu zahlen. Die Vergütungshöhe hängt dabei von der Art der Anlage (Freifläche oder Dachfläche) sowie der Größe der Anlage ab. Auch der Zeitpunkt der Inbetriebnahme ist für die Höhe der Vergütung entscheidend. Wer im Jahr 2006 eine Solaranlage in Betrieb nimmt, kann bis zu 51,8 Cent pro Kilowattstunde ernten. Für Fassadenanlagen gibt es zudem einen Bonus von fünf Cent pro kWh.
Der Weg zum eigenen Solarkraftwerk ist nicht schwer. Zu Beginn muss die Ausrichtung und Neigung der Dachfläche(n) untersucht werden. Optimal sind eine Ausrichtung der Fläche exakt nach Süden sowie eine Neigung um 30 Grad. So lässt sich beispielsweise im Südwesten Deutschlands ein spezifischer Ertrag von etwa 900 bis 950 kWh pro Kilowattpeak (kWp) erreichen ‑ im Norden und Osten Deutschlands etwas weniger, in Baden-Württemberg und Bayern deutlich mehr. Pro Kilowattpeak benötigt man in etwa eine Dachfläche von acht bis zehn Quadratmetern.
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