Im Rahmen der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes ist die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) nach § 112a des EnWG beauftragt, bis zum 01. Juli 2006 das Konzept einer Anreizregulierung für die deutschen Strom- und Gasnetze zu entwickeln. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, hat die Bundesnetzagentur im Sommer 2005 eine Reihe von Studien und Beratungsprojekten ausgeschrieben und vergeben. Ein von WIK-Consult geführtes Konsortium, dem als ingenieurfachliche Partner das Institut für Solare Energietechnik (ISET) sowie die Ingenieurbüros Fischer-Uhrig und IPSOS Consulting sowie die ECB Geoprojekt GmbH angehörten, wurde mit einer „Analyse der Kostentreiber in Strom- und Gasnetzen zur Identifikation geeigneter Benchmarkingparameter aus technischer und wirtschaftlicher Sicht (Expertenbefragung ,Kostentreiber')“ beauftragt. Das Konsortium hat daraufhin vom 12.12.2005 bis 10.01.2006 eine internetbasierte, qualitative Expertenbefragung bezüglich der Einschätzung relevanter Kostentreiber durchgeführt. Die Expertenbefragung hatte alle im EnWG unterschiedenen Netzebenen in der deutschen Strom- und Gaswirtschaft zum Inhalt. Parallel und außerhalb der gesetzlichen Datenabfragen hatten vom 19.12.2005 bis 17.01.2006 auch alle deutschen Netzbetreiber in anonymisierter Form Gelegenheit, auf freiwilliger Basis an der Befragung teilzunehmen. Die Ergebnisse beider Befragungen liegen nun vor und dienen der BNetzA als Ausgangspunkt der weiteren Diskussion zu den Themen Kostentreiber und Benchmarking.
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Lesen Sie diesen Beitrag mit freundlicher Genehmigung der e|m|w - Zeitschrift für Energie, Markt, Wettbewerb der ener|gate - Energieportal GmbH & Co. KG.
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