‑ sauber, preiswert und beliebt ‑
Der Einfluss des Menschen auf das natürliche Klima ist niemals größer gewesen als heute ‑ und die durch den Menschen verursachten Treibhausgasemissionen werden weiter steigen. Ausdruck dieses Klimawandels sind der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur und des Meeresspiegels sowie die Zunahme extremer Wetterereignisse und Naturkatastrophen ‑ mit enormen volkswirtschaftlichen Schäden. Wird der Ausstoß von Treibhausgasen nicht massiv reduziert, könnten allein in Deutschland bis zum Jahre 2050 Schäden durch Naturkatastrophen in Höhe von 137 Milliarden Euro auftreten. Extreme Hitzephänomene und Regenfälle waren bereits in den vergangenen Jahren in Europa auffällig. Das „Jahrtausendhochwasser“ im Jahr 2002 beispielsweise hat auch Deutschland stark getroffen: Die Schäden beliefen sich auf knapp zehn Milliarden Euro. Daher ist es wichtiger denn je, verstärkt Sonne, Wind & Co. zu nutzen. Doch es spricht noch einiges mehr für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.
Viele neue Arbeitsplätze
Rund 150.000 Beschäftigte zählt die Branche der erneuerbaren Energien, davon allein etwa 65.000 im Bereich der Windenergie und über 30.000 im Bereich der Solarenergie. Hersteller, Montage- und Wartungsfirmen, Planungsbüros, Sachverständige und Gutachter leben von der grünen Energie ebenso wie die Zulieferindustrie, zu der auch alt eingesessene Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau (z.B. Thyssen), der Metallindustrie und der Elektrobranche (z.B. Siemens) gehören.
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