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Photovoltaikmarkt Deutschland 2009 - Risiken und Trends

Ergebnisse einer empirischen Studie
Photovoltaikmarkt Deutschland 2009 - Risiken und Trends
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Beschreibung
Die vorliegende Studie beleuchtet viele interessante Aspekte und bietet somit für Branchenbeteiligte reichlich Ergebnisse.
Einfluss der Wirtschaftskrise: Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sind natürlich auch in der Solarbranche zu spüren. Im Vergleich zu unserer Erhebung in 2008 haben sich die Einschätzungen der befragten Unternehmen in einigen Punkten doch in einem signifikanten Umfang geändert. Besonders ersichtlich ist dies bei der Einschätzung der Risiken. Die Abhängigkeit von staatlichen Fördergeldern wurde in 2008 als starke Bedrohung gesehen und lag an vorderster Stelle beim Vergleich mit den anderen Risiken. In 2009 dominieren bei der Risikoeinschätzung Themen, die direkt auf die Wirtschafts- und Finanzkrise zurückzuführen sind: Überkapazitäten und restriktive Kreditvergabe. Die Risiken haben sich in der Branche also verschoben. Dies zeigt auch, wie schnelllebig die Branche noch ist.Als weiteres Indiz dafür, dass die Wirtschaftskrise nicht spurlos an der Solarbranche vorbei geht, ist die Tatsache, dass weniger Unternehmen eine Übernahme bzw. Integration von Firmen planen als noch in 2008. Dies ist aus unserer Sicht auf die gesunkene Kapitalausstattung der Solarunternehmen zurückzuführen. So fehlt bei den meisten deutschen Unternehmen auch das Geld für dringend benötigte Innovationen in Forschung und Entwicklung sowie in eine effizientere Produktion.Natürlich bieten sich für Unternehmen der Solarbranche auch Chancen in dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. So haben viele Staaten insbesondere „grüne“ Konjunkturpakete geschnürt, die der Branche weitere Impulse geben werden. Zudem sind viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise angeregt worden, ihr Geschäftsmodell zu hinterfragen und gegebenenfalls auch anzupassen. Die Unternehmen, die jetzt reagieren, gehen auch gestärkt aus der Krise heraus. Dies führt letztlich zu mehr Stabilität und Nachhaltigkeit der gesamten Branche.
Auswirkungen des Preisverfalls: Die Studie zeigt und stimmt hier mit anderen Meinungen überein, dass die Preise noch lange nicht an ihrem tiefsten Punkt angekommen sind. Für die nächsten Monate wird ein weiterer Preisverfall vorausgesagt. Dies wird die Unternehmen zum Handeln zwingen. Sinkende Preise bedeuten nicht zuletzt schwindende Margen.Generell existieren zwei verschiedene Ansätze. Der eine führt über schlanke und effiziente Prozesse vor allem in der Produktion und bei der Auftragsabwicklung. Hieran arbeiten bereits einige Unternehmen. Ein weiterer Ansatz besteht allerdings in der Optimierung markt- und kundenbezogener Aktivitäten. Genau hierin besteht aber aus unserer Sicht das größte Potenzial. Bislang wurden Themen wie kundengetriebene Produktinnovationen, Kundennähe und -service sowie Markengestaltung in der Branche klein geschrieben. Die eben genannten Punkte bieten aber die Möglichkeit, sich zukünftig von Mitbewerbern zu differenzieren und den intensiven Preiskampf zu umgehen. Vor allem den Unternehmen in Deutschland empfehlen wir, stärker auf Differenzierung zu setzen, um sich so von der preisgünstigen Konkurrenz aus Asien abzugrenzen. Sei es als Produktführer über kundennahe Innovationen oder als Kundenpartner über eine bedingungslose Kundenorientierung. Nur so werden Unternehmen sich langfristig am Markt behaupten können.Die vorliegende Studie beleuchtet viele interessante Aspekte und bietet somit für Branchenbeteiligte reichlich Ergebnisse. In unserem Schlusswort möchten wir deshalb gezielt nur zu einigen Punkten Stellung beziehen und unsere persönliche Einschätzung für die Zukunft geben.Einfluss der WirtschaftskriseDie Auswirkungen der Wirtschaftskrise sind natürlich auch in der Solarbranche zu spüren. Im Vergleich zu unserer Erhebung in 2008 haben sich die Einschätzungen der befragten Unternehmen in einigen Punkten doch in einem signifikanten Umfang geändert. Besonders ersichtlich ist dies bei der Einschätzung der Risiken. Die Abhängigkeit von staatlichen Fördergeldern wurde in 2008 als starke Bedrohung gesehen und lag an vorderster Stelle beim Vergleich mit den anderen Risiken. In 2009 dominieren bei der Risikoeinschätzung Themen, die direkt auf die Wirtschafts- und Finanzkrise zurückzuführen sind: Überkapazitäten und restriktive Kreditvergabe. Die Risiken haben sich in der Branche also verschoben. Dies zeigt auch, wie schnelllebig die Branche noch ist.Als weiteres Indiz dafür, dass die Wirtschaftskrise nicht spurlos an der Solarbranche vorbei geht, ist die Tatsache, dass weniger Unternehmen eine Übernahme bzw. Integration von Firmen planen als noch in 2008. Dies ist aus unserer Sicht auf die gesunkene Kapitalausstattung der Solarunternehmen zurückzuführen. So fehlt bei den meisten deutschen Unternehmen auch das Geld für dringend benötigte Innovationen in Forschung und Entwicklung sowie in eine effizientere Produktion.Natürlich bieten sich für Unternehmen der Solarbranche auch Chancen in dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. So haben viele Staaten insbesondere „grüne“ Konjunkturpakete geschnürt, die der Branche weitere Impulse geben werden. Zudem sind viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise angeregt worden, ihr Geschäftsmodell zu hinterfragen und gegebenenfalls auch anzupassen. Die Unternehmen, die jetzt reagieren, gehen auch gestärkt aus der Krise heraus. Dies führt letztlich zu mehr Stabilität und Nachhaltigkeit der gesamten Branche.Auswirkungen des PreisverfallsDie Studie zeigt und stimmt hier mit anderen Meinungen überein, dass die Preise noch lange nicht an ihrem tiefsten Punkt angekommen sind. Für die nächsten Monate wird ein weiterer Preisverfall vorausgesagt. Dies wird die Unternehmen zum Handeln zwingen. Sinkende Preise bedeuten nicht zuletzt schwindende Margen.Generell existieren zwei verschiedene Ansätze. Der eine führt über schlanke und effiziente Prozesse vor allem in der Produktion und bei der Auftragsabwicklung. Hieran arbeiten bereits einige Unternehmen. Ein weiterer Ansatz besteht allerdings in der Optimierung markt- und kundenbezogener Aktivitäten. Genau hierin besteht aber aus unserer Sicht das größte Potenzial. Bislang wurden Themen wie kundengetriebene Produktinnovationen, Kundennähe und -service sowie Markengestaltung in der Branche klein geschrieben. Die eben genannten Punkte bieten aber die Möglichkeit, sich zukünftig von Mitbewerbern zu differenzieren und den intensiven Preiskampf zu umgehen. Vor allem den Unternehmen in Deutschland empfehlen wir, stärker auf Differenzierung zu setzen, um sich so von der preisgünstigen Konkurrenz aus Asien abzugrenzen. Sei es als Produktführer über kundennahe Innovationen oder als Kundenpartner über eine bedingungslose Kundenorientierung. Nur so werden Unternehmen sich langfristig am Markt behaupten können.
Optimistischer Ausblick: Die aktuellen Diskussionen rund um den Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen haben gezeigt, dass die Klimadebatte und somit auch die Frage der sauberen Energiegewinnung noch lange nicht am Ende ist, sondern vielmehr erst in den Kinderschuhen steckt. Die erneuerbaren Energien können einen wertvollen Beitrag zur Reduktion des weltweiten CO2-Austosses leisten. Viele Industrie- und sogar einige Schwellenländer haben daher das Thema erneuerbare Energien und somit auch die Energiegewinnung mittels solarer Technologien im Rahmen ihrer Umweltpolitik sehr weit oben auf ihrer Agenda stehen. Die Solarbranche sieht somit einer rosigen Zukunft entgegen. Die Märkte werden sich aber zukünftig stärker verschieben. Der Grund hierfür liegt in der großen Bedeutung der staatlichen Förderungen für die Attraktivität eines Marktes. Dies hat nicht zuletzt der spanische Markt bewiesen.Der nordamerikanische Raum wird mit Sicherheit langfristig wieder an Bedeutung gewinnen, nachdem die Euphorie rund um den schlafenden Riesen USA in den letzten ein bis zwei Jahren doch arg nachgelassen hat. Auch aufgrund der Wirtschaftskrise haben sich die Solarunternehmen wieder auf die Kernmärkte wie Deutschland konzentriert. Dieser profitiert zum Jahresende 2009 von einer Art Schlussverkaufsstimmung. Viele Unternehmen und Privatleute bemühen sich noch ihre neue Photovoltaikanlagen ans Netz zu bekommen, bevor der Staat die öffentlichen Förderungen kürzt. Deutsche Hersteller sollten diese große Nachfrage im eigenen Land noch nutzen, aber bereits alternative Pläne in der Hinterhand haben, um bei einer außerordentlichen Senkung der Fördergelder oder einer möglichen kompletten Überarbeitung der Förderstruktur gut gerüstet zu sein. Wie schnell ein Markt an Attraktivität und Potenzial verlieren kann, hat schließlich der spanische Markt gezeigt. Es könnte also ein großer Fehler sein, sich nur auf einen Zielmarkt zu konzentrieren. Abgesehen von den europäischen Staaten werden sich neben den USA mittel- bis langfristig auch China und Indien zu Boommärkten entwickeln. Für eine kontinuierliche Nachfrage ist also gesorgt.Optimistischer AusblickDie aktuellen Diskussionen rund um den Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen haben gezeigt, dass die Klimadebatte und somit auch die Frage der sauberen Energiegewinnung noch lange nicht am Ende ist, sondern vielmehr erst in den Kinderschuhen steckt. Die erneuerbaren Energien können einen wertvollen Beitrag zur Reduktion des weltweiten CO2-Austosses leisten. Viele Industrie- und sogar einige Schwellenländer haben daher das Thema erneuerbare Energien und somit auch die Energiegewinnung mittels solarer Technologien im Rahmen ihrer Umweltpolitik sehr weit oben auf ihrer Agenda stehen. Die Solarbranche sieht somit einer rosigen Zukunft entgegen. Die Märkte werden sich aber zukünftig stärker verschieben. Der Grund hierfür liegt in der großen Bedeutung der staatlichen Förderungen für die Attraktivität eines Marktes. Dies hat nicht zuletzt der spanische Markt bewiesen.Der nordamerikanische Raum wird mit Sicherheit langfristig wieder an Bedeutung gewinnen, nachdem die Euphorie rund um den schlafenden Riesen USA in den letzten ein bis zwei Jahren doch arg nachgelassen hat. Auch aufgrund der Wirtschaftskrise haben sich die Solarunternehmen wieder auf die Kernmärkte wie Deutschland konzentriert. Dieser profitiert zum Jahresende 2009 von einer Art Schlussverkaufsstimmung. Viele Unternehmen und Privatleute bemühen sich noch ihre neue Photovoltaikanlagen ans Netz zu bekommen, bevor der Staat die öffentlichen Förderungen kürzt. Deutsche Hersteller sollten diese große Nachfrage im eigenen Land noch nutzen, aber bereits alternative Pläne in der Hinterhand haben, um bei einer außerordentlichen Senkung der Fördergelder oder einer möglichen kompletten Überarbeitung der Förderstruktur gut gerüstet zu sein. Wie schnell ein Markt an Attraktivität und Potenzial verlieren kann, hat schließlich der spanische Markt gezeigt. Es könnte also ein großer Fehler sein, sich nur auf einen Zielmarkt zu konzentrieren. Abgesehen von den europäischen Staaten werden sich neben den USA mittel- bis langfristig auch China und Indien zu Boommärkten entwickeln. Für eine kontinuierliche Nachfrage ist also gesorgt.
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