Business Mashups mit dem SAP NetWeaver Portal
Beliebige Services und Inhalte im SAP NetWeaver Portal zusammenführenMashups bleiben ein Dauerbrenner - auch im laufenden Jahr. Analysten und andere Experten hatten die Technik bereits im vergangenen Jahr auf der Liste der wichtigen Themen. Bis 2010 sollen sich Web-Mashups zum dominierenden Modell (80 Prozent) für die Erstellung zusammengesetzter Unternehmensanwendungen entwickeln, hatte Gartner beispielsweise vor rund einem Jahr orakelt. Doch blieb es 2008 relativ ruhig um das Hype-Thema. Das könnte sich 2009 ändern. Der Charme der Mashup-Technik liegt darin begründet, dass Nutzer selbst Anwendungen im Web direkt zusammenführen können.
Aus dem Hype-ThemaWeb 2.0 hätten sich inzwischen Enterprise Mashups als klarer Trend für 2009 herauskristallisiert, beschreiben die Analysten von Techconsult die Entwicklung. Viele Unternehmen setzten Mashup-Technik bereits intern ein, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Über Unternehmensgrenzen hinaus verwenden die Nutzer Enterprise Mashups allerdings aufgrund von erheblichen Risiken vorerst nur vereinzelt und eher als Testballon. Inwiefern sich dieser Enterprise-Web 2.0-Trend firmenübergreifend etablieren wird, hängt maßgeblich von der Flexibilität der IT-Lösungsansätze und dem Vertrauen der Anwenderunternehmen in diese Technik ab.
Fazit: Mashups bleiben auch 2010 eine charmante Alternative zu aufwändigen und komplexen Software- und Integrationsprojekten. Allerdings dürfen die Anwender nicht die damit verbundenen Probleme wie beispielsweise die steigende Komplexität aus den Augen verlieren.
Die Popularität von Mashups erklärt sich aus der Leichtigkeit, mit der sie sich erstellen lassen und damit technische Innovation ermöglichen, wirbt Gartner für das Konzept. Deutsche CIOs sollten Mashup-Applikationen für 2009 in Erwägung ziehen, wenn sie schnelle und spontane Softwarelösungen benötigten. Diese neue Klasse von Softwarelösungen ermögliche es, kostengünstige, auch auf Einzelfälle bezogene Anwendungen zügig einzuführen.
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