Als vermeintlicher Urknall der neueren Innovationsforschung gilt ein Buch des damaligen Harvard- und heutigen Berkeley- Professors Henry Chesbrough aus dem Jahr 2003 mit dem Titel „Open Innovation“. Dass sich die Wissenschaft schon Jahre zuvor mit der Öffnung von Innovationsprozessen beschäftigt hat, wird heute oft unterschlagen. In Europa zählt Prof. Dr. Oliver Gassmann zu den Vorreitern des neuen Paradigmas. Er ist heute Direktor des Instituts für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen. Im Rahmen der Management-Circle-Konferenz „innovation“ in München, wo die Umsetzung von „Open Innovation“ im Unternehmen Tagungsschwerpunkt war, sprach Chefredakteur Alexander Gerber mit Prof. Gassmann darüber, wie vor allem mittelständische Firmen die richtige Balance zwischen externen und internen Innovations-Quellen finden und welche Rolle dabei die Kommunikation spielt.
Mit Web 2.0 und Crowdsourcing hat das Thema „Open Innovation“ wohl endgültig seinen Zenit in der öffentlichen Diskussion erreicht. Aber ist es auch schon in den Unternehmen angekommen, Herr Prof. Gassmann? Wie wird es dort am besten umgesetzt?
-
0.17 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.



