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Marketing 2.0 - Die neue Macht des Kunden

Anhang
Marketing 2.0 - Die neue Macht des Kunden
Autor ( Jan Krömer )
Herausgeber
Infospeed GmbH
Webknowledge, Webpositioning, Webmonitoring, Online Marketing, Search Engine Marketing, Search Engine Optimization, Web 2.0, Knowledge Management, ...


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Abstract:

Klassisches Online-Marketing erreicht immer weniger Konsumenten. Banner werden einfach ignoriert und PopUps schlicht weggeklickt, wenn diese nicht sowieso schon vom Browser ausgefiltert werden. Und Email-Newsletter werden in der Flut des täglichen Spams schon lange nicht mehr bemerkt. Im Internet betreiben die User längst ihre eigenen Marketing-Netzwerke.

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Autoren
(1)
Jan Krömer
Jan Krömer ist Web Manager bei der infospeed GmbH in Köln, wo er Projekte in den Bereichen Webknowledge und Search Engine Marketing betreut. Nach Abschluss seines Studiums der Informationswirtschaft an der FH Köln arbeitete er zunächst im Online Marketing für ein bekanntes Unternehmen der Tourismusbranche in England. Zuvor war er bereits mehrere Jahre für SternTV tätig. Darüber hinaus ist er Buchautor und schrieb unter anderem das Standardwerk zum Thema digitale Raubkopien. [...]
Herausgeber
(1)
Infospeed GmbH
organisation
Webknowledge, Webpositioning, Webmonitoring, Online Marketing, Search Engine Marketing, Search Engine Optimization, Web 2.0, Knowledge Management, Competitive Intelligence
Infospeed erstellt Lösungen und Produkte für große und kleine Unternehmen im Bereich Webknowledge. Mit unserem wissenschaftlichen Background und der langjährigen Erfahrung unseres Teams in der Realisierung von Projekten sind wir Ihr Ansprechpartner für Web 2.0. Basierend auf d [...]
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marketing-2-0_Internet_Kommunikation.pdf
 




    August 2007, Fachartikel Nr. 4 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Matthias Fank 
     

    Marketing 2.0
    Die neue Macht des Kunden 

    Klassisches  Online‐Marketing  erreicht  immer                                  Gefahr aus dem Netz 
    weniger  Konsumenten.  Banner  werden  einfach 
    ignoriert  und  PopUps  schlicht  weggeklickt,                                  Die  Unternehmen  müssen  beginnen,  sich  der 
    wenn  diese  nicht  sowieso  schon  vom  Browser                                neuen  Macht  der  Verbraucher  zu  stellen.  Das 
    ausgefiltert werden. Und Email‐Newsletter wer‐                                  Web 2.0 kann durchaus auch eine Gefahr für sie 
    den in der Flut des täglichen Spams schon lange                                 darstellen.  Bereits  wenige  negative  Stimmen  im 
    nicht mehr bemerkt.                                                             Netz üben großen Einfluss auf die Kunden aus. So 
                                                                                    kann schon eine geringe Anzahl an Berichten, die 
                                                                                    in  Bewertungsportalen  kritisch  über  ein  be‐
    Lange  glich  e‐Marketing  einer  Einbahnstraße:                                stimmtes  Hotel  schreiben,  zu  einem  konkreten 
    Unternehmen  senden  Botschaften,  Konsumen‐                                    Rückgang  der  Gästezahlen  führen  (negative  Be‐
    ten empfangen sie und kaufen dann brav, so die                                  richte werden erfahrungsgemäß um ein Mehrfa‐
    Idealvorstellung.  Die  Online‐Bemühungen  der                                  ches  häufiger  gelesen  als  positive).  Und  auch 
    Unternehmen  bestehen  dabei  oft  nur  aus  ein                                Journalisten schöpfen aus dem Internet und kön‐
    paar  Werbebannern,  ein  wenig  Suchmaschinen‐                                 nen  zum  Beispiel  den  Defekt  eines  Produkts 
    Marketing (meist in Form von mehr oder weniger 
    passenden  Adwords)  und  einem  Email‐
    Newsletter.  Doch  immer  mehr  dieser  Botschaf‐
    ten  rauschen  ungesehen  und  ungeklickt  am 
    Verbraucher vorbei. 
    Denn  was  passiert  tatsächlich  im  Internet?  Dort 
    betreiben  die  User  längst  ihre  eigenen  Netzwer‐
    ke. In ihnen preisen sie Produkte an, geben Tipps 
    und tauschen Erfahrungen aus. Und zum Leidwe‐
    sen der Unternehmen verreißen sie auch, decken 
    Mängel  auf  und  raten  vom  Kauf  von  Produkten 
    ab. Die digitale Mundpropaganda der Konsumen‐
    ten ersetzt immer mehr die Botschaften der Un‐
    ternehmen. "User Generated Content" heißt das 
                                                                                                                                             Anzeige 




    Schlagwort,  welches  das  klassische  Online  Mar‐
    keting  geradezu  aushebelt.  Hierzu  gehören  die 
    Online‐Bewertungsportale  ebenso  wie  Foren, 
                                                                                    schnell  einer  breiten  Öffentlichkeit  bekannt  ma‐
    Fansites, eigenerstellte Videos oder Weblogs. Die 
                                                                                    chen.  Nirgendwo  verbreiten  sich  Berichte  und 
    Kunden selber sind  die  neue  Meinungsmacht im 
                                                                                    Diskussionen  schneller  als  im  Netz.  Dies  musste 
    Internet. Erstaunlich ist dabei vor allem, dass das 
                                                                                    zum  Beispiel  der  Klingelton‐Anbieter  Jamba  im 
    digitale Potenzial der Verbraucher so konsequent 
                                                                                    Jahr 2004 schmerzhaft erkennen. Damals misch‐ 
    unterschätzt wird.  
                                                                                     
                                                                                      


         infospeed GmbH ‐ A Webknowledge Company 
         Köln Altstadt‐Süd | Große Telegraphenstr. 2 | D‐50676 Köln 
         AG Köln, HRB 55990 | USt‐Id: DE244504410 
         GF: Evrim Sen | Tel: +49 221 99 84 101 ‐0 | Fax: ‐1 
         Web: www.infospeed.de | e‐Mail: company@infospeed.de  

                                                                                                                www.infospeed.de                        1 
 




    August 2007, Fachartikel Nr. 4 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Matthias Fank 
     
    ten  sich  Mitarbeiter  des  Unternehmens  in  eine‐                            und  Kunden  in  Dialog  treten  und  seine  Wert‐
    Weblog‐Diskussion  ein,  die  sich  kritisch  mit  den                          schätzung  für  sie  zeigen.  Die  Beteiligung  an  der 
    Geschäftsmethoden des Unternehmens befasste.                                    Abstimmung  war  außerordentlich  gut  und  so‐
    Sie stellten sich mit ihren Beiträgen auf die Seite                             wohl im Print‐ als auch im Online‐Bereich erfolg‐
    ihres  Arbeitgebers  ‐  und  wurden  prompt  ent‐                               te  eine  rege  Berichterstattung.  So  ließ  sich  trotz 
    tarnt.  Die  Folgen:  der  Artikel  wurde  noch  be‐                            einfacher  Mittel  und  kleinem  Budget  (auf  das 
    kannter,  stand  bei  einer  Google‐Recherche  nach                             Schalten  von  Anzeigen  wurde  bewusst  verzich‐
    dem  Begriff  "Jamba"  zeitweilig  auf  Platz  1  und                           tet) eine große Wirkung erzielen.  
    die Berichterstattung über die versuchte Manipu‐
                                                                                    Fords Branchenkollegen von VW bewiesen indes‐
    lation  des  Blogs  führte  zu  einem  wahren  PR‐
                                                                                    sen Anfang des Jahres, dass (entgegen den unge‐
    Desaster für das Unternehmen. 
                                                                                    schriebenen Regeln des Web 2.0) sogar versteck‐
                                                                                    te Werbung Erfolg haben kann ‐ wenn sie nur gut 
    Gegen die Einbahnstraße                                                         gemacht  und  sorgfältig  auf  die  Zielgruppe  zuge‐
                                                                                    schnitten ist. In einem eigene Video‐Blog berich‐
    Die  neue  Macht  des  Kunden  erfordert  neue  An‐
                                                                                    tete die aus dem Fernsehen bekannte Figur Horst 
    sätze des Online Marketings. Unternehmen müs‐
                                                                                    Schlämmer  (alias  Hape  Kerkeling)  in  witzigen  Vi‐
    sen  auf  ihre  Kunden  zugehen  und  vor  allem  die 
                                                                                    deos  von  seinem  späten  Erwerb  des  Führer‐
    ganz eigenen Mechanismen des Web 2.0 verste‐
                                                                                    scheins. Als bereits Millionen Menschen über die 
    hen,  um  das  Marketing  per  Internet  nicht  völlig 
                                                                                    Filmchen lachten und über die Hintergründe des 
    den Verbrauchern zu überlassen. Eines steht fest: 
                                                                                    Blogs  diskutierten,  enttarnet  sich  VW  in  ironi‐
    Im  Web  2.0  ist  Marketing  2.0  gefragt.  Wie  dies 
                                                                                    scher  Weise  selbst  und  entging  der  im  Internet 
    erfolgreich  umgesetzt  werden  kann,  zeigen  eini‐
                                                                                    so häufigen Kritik bei versteckter Werbung. Auch 
    ge Fälle aus der jüngeren Vergangenheit. 
                                                                                    nach  der  "Aufdeckung"  wurden  die  Videos  im 
    So  gilt  Frosta  als  Paradebeispiel  für  die  Umset‐                         Internet  weiterempfohlen  und  angeklickt  und 
    zung  eines  erfolgreichen  Corporate  Blogs  (blog‐                            erfreuen  sich  (nun  offiziell  "sponsored  by  Volks‐
    frosta.de). Bereits vor über zwei Jahren gestartet,                             wagen") immer noch großer Beliebtheit im Netz. 
    bediente man sich der Technik des Web 2.0, um 
                                                                                    Doch trotz des Erfolgs solcher neuartigen Online‐
    den Internet‐Usern anhand eines Webtagebuchs 
                                                                                    Kampagnen scheinen diese Beispiele noch Einzel‐
    einen  Blick  hinter  die  Kulissen  des  Konzerns  zu 
                                                                                    fälle zu sein. Viele Unternehmen müssen ihr Mar‐
    geben.  Frosta‐Mitarbeiter  berichten  im  Netz 
                                                                                    keting  im  Internet  erst  wieder  neu  erlernen. 
    "offen,  ehrlich  und  aus  erster  Hand"  (so  die 
                                                                                    Denn  Online  Marketing  im  Web  2.0  heißt,  neue 
    Selbstbeschreibung).  Über  die  Diskussionsfunkti‐
                                                                                    Wege zu gehen.

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Marketing2-0_online_infospeed.pdf
 




    August 2007, Fachartikel Nr. 4 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Matthias Fank 
     

    Marketing 2.0
    Die neue Macht des Kunden 

    Klassisches  Online‐Marketing  erreicht  immer                                  Gefahr aus dem Netz 
    weniger  Konsumenten.  Banner  werden  einfach 
    ignoriert  und  PopUps  schlicht  weggeklickt,                                  Die  Unternehmen  müssen  beginnen,  sich  der 
    wenn  diese  nicht  sowieso  schon  vom  Browser                                neuen  Macht  der  Verbraucher  zu  stellen.  Das 
    ausgefiltert werden. Und Email‐Newsletter wer‐                                  Web 2.0 kann durchaus auch eine Gefahr für sie 
    den in der Flut des täglichen Spams schon lange                                 darstellen.  Bereits  wenige  negative  Stimmen  im 
    nicht mehr bemerkt.                                                             Netz üben großen Einfluss auf die Kunden aus. So 
                                                                                    kann schon eine geringe Anzahl an Berichten, die 
                                                                                    in  Bewertungsportalen  kritisch  über  ein  be‐
    Lange  glich  e‐Marketing  einer  Einbahnstraße:                                stimmtes  Hotel  schreiben,  zu  einem  konkreten 
    Unternehmen  senden  Botschaften,  Konsumen‐                                    Rückgang  der  Gästezahlen  führen  (negative  Be‐
    ten empfangen sie und kaufen dann brav, so die                                  richte werden erfahrungsgemäß um ein Mehrfa‐
    Idealvorstellung.  Die  Online‐Bemühungen  der                                  ches  häufiger  gelesen  als  positive).  Und  auch 
    Unternehmen  bestehen  dabei  oft  nur  aus  ein                                Journalisten schöpfen aus dem Internet und kön‐
    paar  Werbebannern,  ein  wenig  Suchmaschinen‐                                 nen  zum  Beispiel  den  Defekt  eines  Produkts 
    Marketing (meist in Form von mehr oder weniger 
    passenden  Adwords)  und  einem  Email‐
    Newsletter.  Doch  immer  mehr  dieser  Botschaf‐
    ten  rauschen  ungesehen  und  ungeklickt  am 
    Verbraucher vorbei. 
    Denn  was  passiert  tatsächlich  im  Internet?  Dort 
    betreiben  die  User  längst  ihre  eigenen  Netzwer‐
    ke. In ihnen preisen sie Produkte an, geben Tipps 
    und tauschen Erfahrungen aus. Und zum Leidwe‐
    sen der Unternehmen verreißen sie auch, decken 
    Mängel  auf  und  raten  vom  Kauf  von  Produkten 
    ab. Die digitale Mundpropaganda der Konsumen‐
    ten ersetzt immer mehr die Botschaften der Un‐
    ternehmen. "User Generated Content" heißt das 
                                                                                                                                             Anzeige 




    Schlagwort,  welches  das  klassische  Online  Mar‐
    keting  geradezu  aushebelt.  Hierzu  gehören  die 
    Online‐Bewertungsportale  ebenso  wie  Foren, 
                                                                                    schnell  einer  breiten  Öffentlichkeit  bekannt  ma‐
    Fansites, eigenerstellte Videos oder Weblogs. Die 
                                                                                    chen.  Nirgendwo  verbreiten  sich  Berichte  und 
    Kunden selber sind  die  neue  Meinungsmacht im 
                                                                                    Diskussionen  schneller  als  im  Netz.  Dies  musste 
    Internet. Erstaunlich ist dabei vor allem, dass das 
                                                                                    zum  Beispiel  der  Klingelton‐Anbieter  Jamba  im 
    digitale Potenzial der Verbraucher so konsequent 
                                                                                    Jahr 2004 schmerzhaft erkennen. Damals misch‐ 
    unterschätzt wird.  
                                                                                     
                                                                                      


         infospeed GmbH ‐ A Webknowledge Company 
         Köln Altstadt‐Süd | Große Telegraphenstr. 2 | D‐50676 Köln 
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         GF: Evrim Sen | Tel: +49 221 99 84 101 ‐0 | Fax: ‐1 
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                                                                                                                www.infospeed.de                        1 
 




    August 2007, Fachartikel Nr. 4 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Matthias Fank 
     
    ten  sich  Mitarbeiter  des  Unternehmens  in  eine‐                            und  Kunden  in  Dialog  treten  und  seine  Wert‐
    Weblog‐Diskussion  ein,  die  sich  kritisch  mit  den                          schätzung  für  sie  zeigen.  Die  Beteiligung  an  der 
    Geschäftsmethoden des Unternehmens befasste.                                    Abstimmung  war  außerordentlich  gut  und  so‐
    Sie stellten sich mit ihren Beiträgen auf die Seite                             wohl im Print‐ als auch im Online‐Bereich erfolg‐
    ihres  Arbeitgebers  ‐  und  wurden  prompt  ent‐                               te  eine  rege  Berichterstattung.  So  ließ  sich  trotz 
    tarnt.  Die  Folgen:  der  Artikel  wurde  noch  be‐                            einfacher  Mittel  und  kleinem  Budget  (auf  das 
    kannter,  stand  bei  einer  Google‐Recherche  nach                             Schalten  von  Anzeigen  wurde  bewusst  verzich‐
    dem  Begriff  "Jamba"  zeitweilig  auf  Platz  1  und                           tet) eine große Wirkung erzielen.  
    die Berichterstattung über die versuchte Manipu‐
                                                                                    Fords Branchenkollegen von VW bewiesen indes‐
    lation  des  Blogs  führte  zu  einem  wahren  PR‐
                                                                                    sen Anfang des Jahres, dass (entgegen den unge‐
    Desaster für das Unternehmen. 
                                                                                    schriebenen Regeln des Web 2.0) sogar versteck‐
                                                                                    te Werbung Erfolg haben kann ‐ wenn sie nur gut 
    Gegen die Einbahnstraße                                                         gemacht  und  sorgfältig  auf  die  Zielgruppe  zuge‐
                                                                                    schnitten ist. In einem eigene Video‐Blog berich‐
    Die  neue  Macht  des  Kunden  erfordert  neue  An‐
                                                                                    tete die aus dem Fernsehen bekannte Figur Horst 
    sätze des Online Marketings. Unternehmen müs‐
                                                                                    Schlämmer  (alias  Hape  Kerkeling)  in  witzigen  Vi‐
    sen  auf  ihre  Kunden  zugehen  und  vor  allem  die 
                                                                                    deos  von  seinem  späten  Erwerb  des  Führer‐
    ganz eigenen Mechanismen des Web 2.0 verste‐
                                                                                    scheins. Als bereits Millionen Menschen über die 
    hen,  um  das  Marketing  per  Internet  nicht  völlig 
                                                                                    Filmchen lachten und über die Hintergründe des 
    den Verbrauchern zu überlassen. Eines steht fest: 
                                                                                    Blogs  diskutierten,  enttarnet  sich  VW  in  ironi‐
    Im  Web  2.0  ist  Marketing  2.0  gefragt.  Wie  dies 
                                                                                    scher  Weise  selbst  und  entging  der  im  Internet 
    erfolgreich  umgesetzt  werden  kann,  zeigen  eini‐
                                                                                    so häufigen Kritik bei versteckter Werbung. Auch 
    ge Fälle aus der jüngeren Vergangenheit. 
                                                                                    nach  der  "Aufdeckung"  wurden  die  Videos  im 
    So  gilt  Frosta  als  Paradebeispiel  für  die  Umset‐                         Internet  weiterempfohlen  und  angeklickt  und 
    zung  eines  erfolgreichen  Corporate  Blogs  (blog‐                            erfreuen  sich  (nun  offiziell  "sponsored  by  Volks‐
    frosta.de). Bereits vor über zwei Jahren gestartet,                             wagen") immer noch großer Beliebtheit im Netz. 
    bediente man sich der Technik des Web 2.0, um 
                                                                                    Doch trotz des Erfolgs solcher neuartigen Online‐
    den Internet‐Usern anhand eines Webtagebuchs 
                                                                                    Kampagnen scheinen diese Beispiele noch Einzel‐
    einen  Blick  hinter  die  Kulissen  des  Konzerns  zu 
                                                                                    fälle zu sein. Viele Unternehmen müssen ihr Mar‐
    geben.  Frosta‐Mitarbeiter  berichten  im  Netz 
                                                                                    keting  im  Internet  erst  wieder  neu  erlernen. 
    "offen,  ehrlich  und  aus  erster  Hand"  (so  die 
                                                                                    Denn  Online  Marketing  im  Web  2.0  heißt,  neue 
    Selbstbeschreibung).  Über  die  Diskussionsfunkti‐
                                                                                    Wege zu gehen.

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