Veränderung lässt sich nicht outsourcen. Und sie lässt sich auch nicht durch externe Kräfte durchführen. Veränderung beginnt nicht durch ein Projekt nach dem Motto „Jetzt werden wir das Enterprise 2020“, Veränderung muss aus dem Inneren des Systems kommen, von der Führungskraft selbst. Voraussetzung dafür ist, dass eine Führungskraft in der Lage ist, den zentralen Menschen in diesem Prozess zu führen: sich selbst. Wer seine eigenen Handlungsmuster erkennt und versteht, kann sein Verhalten bewusst steuern und sich selbst führen. Erst wer sich selbst führen kann, kann auch lernen, Menschen zu führen. Wer in der Lage ist, Menschen zu führen, kann lernen ein Unternehmen zu führen.
Veränderungskompetenz ist also kein Tool, das Führungskräfte lernen und in ihren Werkzeugkasten stecken können, es ist ein fortlaufender Prozess, den es zu trainieren gilt: Change Management durch Management Change. Der Management-Vordenker Peter Drucker hat es treffend formuliert: „Wenn ein Manager sich nicht selbst führen kann, werden ihn keine Fähigkeit, Fertigkeit, Erfahrung und kein Wissen zu einem leistungsfähigen Manager machen.“
Damit ist auch die Rolle externer Berater oder Weiterbildungsanbieter klar definiert: Ihre Arbeit beginnt bei der Person der Führungskraft. Sie unterstützen die Führungskraft bei der Analyse ihrer inneren Landkarte, bei Ihrer Selbstreflektion und Selbstausrichtung. Wenn dieser Prozess durchlaufen ist, können wir Tools und Prozesse trainieren und unseren Werkzeugkoffer packen.