Eigentlich ist alles klar: Unternehmen A kauft Firma B. Beide setzten ERP-Software von SAP ein. Die IT-Systerne beider Unternehmen zusammenzuführen, dürfte also keine Herausforderung sein. Muss es auch nicht. Ist es aber häufig, wie die Realität zeigt. Dabei sind Merger nur ein möglicher Auslöser für Standardisierung, Harmonisierung, Konsolidierung (SHC) von SAP-Installationen (siehe Kasten auf Seite 15). »Jedes Unternehmen, das mehr als ein SAP-System im Einsatz hat, steht vor der Aufgabe, seine Systemlandschaft nach Kostengesichtspunkten zu optimieren. Und das ist nicht selten eine Herausforderung«, erklärt der Analyst und SAPKenner Helmuth GÜmbel.
Unterteilen lassen sich grundsätzlich zwei große Kategorien: Zur ersten gehören Systemverschmelzungen, Splits und Carve-outs von Unternehmenseinheiten. Die zweite Kategorie bilden sogenannte Conversions, also Veränderungen innerhalb einer produktiven SAP-Umgebung - ohne das System zu wechseln. Ein etablierter Lösungsweg für SAP-Restrukturierungs- und Migrationsprojekte ist dazu die sogenannte System Landscape Optimization (SLO). Viele dieser Projekte werden als technische Herausforderungen gesehen. Das ist jedoch zu kurz gesprungen. Ein Beispiel: Ein Konzern beschließt aufgrund
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