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    ERP – Bedeutung, Definitionen, Ziele/Aufgaben, Fakten

     

    In dieser Einleitung zum Competence Center ERP bzw. Enterprise-Resource-Planning möchten wir  - wie stets - kurz auf die Bedeutung bzw. Perspektiven des Themas eingehen, das Themengebiet definieren, relevante Aufgaben aufzeigen und  einige wichtige Fakten zu ERP bzw. Enterprise-Resource-Planning präsentieren.

     

    Bedeutung: ERP-Systeme an sich haben sich fast überall durchgesetzt. So sagt Otto Schell von der DSAG in seinem Grußwort im Competence Book ERP: „Tatsächlich  ist  ERP  heute  eine  Selbstverständlichkeit,  allerdings eine  Selbstverständlichkeit  mit  großem  Potential.  Nicht  umsonst arbeiten tagaus tagein hunderte von Mitarbeitern in den einschlägigen Softwarehäusern daran, diese Lösungen weiter zu entwickeln und zu verbessern..“[1] Auch neue mobile Technologien gehen nicht spurlos an ERP-Systemen vorbei, so schreibt Volker Schnittler vom VDMA in seibem Editorial zum Competence Book ERP: „Auch getrieben vom Megatrend der Mobilität, die in mehr und mehr Arbeitsbereichen gefordert wird und von modernen Endgeräten, mit denen die nächste Nutzergeneration völlig neue Kommunikationsgewohnheiten entwickelt hat, wird nun auch ERP mobil, vernetzt  und  in der  Anwendung ergonomischer,  im  Sinne von Einfachheit und Benutzerführung.“[2]

     

    Definition: Was aber bedeutet ERP? Für den Begriff ERP bzw. Enterprise-Resource-Planning, existieren eine Vielzahl von Definitionen, unter anderem von Dr. Andreas Hufgard von der Universität Würzburg: „Standardanwendungssoftware ist eine vom Entwickler in Datenstruktur, Funktions- und Prozessgestaltung normierte Zusammenstellung von Verfahrensabläufen als Softwaresystem, dessen Verwendung für  vielfältige Organisationsbedingungen in unterschiedlichen Unternehmen vorgesehen und adaptierbar ist. Der Grad der informationstechnischen Realisierbarkeit eines Verfahrens, die Konvergenz der Anforderungen potentieller Anwender und die Entscheidung des Entwicklers über den Aggregationsgrad der Programmbausteine bestimmen die Gestalt. Eine Individuallösung dagegen ist nicht auf breite bis universale Verwendung hin konzipiert. Sie deckt genau bestimmte Ausprägungen von wenigen (individuell) notwendigen Funktionen ab, die in einem konkreten Anwendungsfall benötigt werden. Die Bezeichnung „ERP“ oder „ERM“ steht für Enterprise Ressource Planning bzw. Management. Dies grenzt das Anwendungsspektrum der betrachteten Software auf betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen in einem Unternehmen bzw. der öffentlichen Verwaltung ein.“[3] ­

    ­­Wikipedia definiert ERP folgendermaßen: „Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die für den Unternehmenszweck benötigten und vorhandenen Ressourcen, wie (Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material, Informations- und Kommunikationstechnik, IT-Systeme usw.) rechtzeitig und möglichst bedarfsgerecht zu planen und zu steuern, um dadurch einen effizienten betrieblichen Wertschöpfungsprozess zu gewährleisten und die Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe zu optimieren.“[4] Im Wirtschaftslexikon von Springer Gabler steht ERP für „Enterprise Resource Planning; bereichsübergreifende Softwarelösungen, die die betriebswirtschaftlichen Prozesse, z.B. in Produktion, Vertrieb, Logistik, Finanzen und Personal, steuern und auswerten.“[5]

     

    Ziele / Aufgaben: Auch die Ziele und Aufgaben von ERP-Systemen werden unterschiedlich beschrieben, daher hier auch nur beispielhaft die Beschreibung von Trovarit: „Die ERP-Software ist letztlich ein Werkzeug zur Unterstützung der Geschäftsprozesse. Vor dem Hintergrund der Projektziele, der technologischen Randbedingungen (z.B. IT-Strategie) und des geplanten Einsatzbereichs der ERP-Lösung werden die Anforderungen an die ERP-Lösung daher aus den Geschäftsprozessen und Informationsflüssen abgeleitet und in einem mehr oder weniger umfangreichen Lastenheft dokumentiert. In vielen ERP-Projekten setzt dies eine Prozessanalyse voraus, deren zweckmäßiger Umfang und Detaillierungsgrad allerdings stark variieren kann.“ [5]

     

    Fakten: Im Competence Book ERP finden Sie die wichtigsten Zahlen zum Thema. So zeigt beispielsweise eine  Auswertungen aus dem IT-Matchmaker® der Trovarit, dass bei den Auswahlkriterien von ERP-Software mit 65% die Funktionalität weit vorne liegt, gefolgt von Flexibilität SW (48%), KMU-Eignung/Praktikabilität (33%), Kosten / Nutzen (28%), Fachkompetenz & Auftreten (28%).[6]

     

    Quellen:

    1. http://www.competence-site.de/erp-systeme/ERP-Ein-Wettlauf-Zeit-um-Zukunftsfaehigkeit-DSAG

    2. http://www.competence-site.de/erp-standardsoftware/ERP-2020-Zukunft-aber-keine-Science-Fiction

    3. http://www.competence-site.de/erp-systeme/Definition-und-Abgrenzung-des-Begriffs-ERP-ERM-Standardanwendungssoftware

    4. http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise-Resource-Planning

    5. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/erp.html

    6. www.trovarit.com/public/downloads/1044.pdf

    7.http://www.competence-site.de/erp-standardsoftware/Infografik-zum-Thema-ERP

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  • Im Rahmen der gemeinsamen Initiative „ERP 2020 – Roadmap in die Zukunft“ des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), der Trovarit AG und des FIR an der RWTH  Aachen,  sollen  zukünftige  Entwicklungen  und  Trends  im  Bereich ERP-Systeme, Enterprise-Resource-Planning, untersucht, in Zusammenarbeit mit der Industrie validiert und anschließend publiziert werden. Hierbei stehen der Nutzen und das Potenzial dieser Softwarelösungen im Betrachtungsfokus. Lesen Sie den vollständigen Fachbeitrag im beigefügten PDF.
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  • Aktuelle Prognosen für die zukünftige Entwicklung von ERP konfrontieren uns mit Schlagwörtern wie „Multisite“, „Mobility“, „Usability“, „Cloud“ sowie allen voran „Industrie 4.0“. Einige dieser Konzepte sind bereits heute weit verbreitet, etwa „Cloud Computing“, welches sich auch zunehmend im Geschäftsbereich großer Beliebtheit erfreut.
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  • IT wie Strom aus der Steckdose beziehen – die Vision ist seit Jahren in den Köpfen, doch langsam erst folgen die Anbieter einigen wenigen Pionieren und komplettieren das eigene Angebot.
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  •  von  | 
    19.9.2014
    Manfred Deues, Vorstand der ams.Solution AG, im Gespräch mit Dr. Winfried Felser, Herausgeber der Competence-Site.de Vorstand der NetSkill AG zu Herausforderungen, Lösungen und nachhaltigem Markterfolg.
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  • Sehen Sie in dieser Infografik zum Thema ERP alle wichtigen Fakten rund um das Thema ERP - Enterprise-Resource-Planning . Die Infografik befasst sich mit Fragen wie: Tops und Flops im ERP Umfeld Top 5 Gründe für ERP Top 5 Gründe gegen ERP Ziele eines ERP-Projektes ...
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  • Commodity oder Zentrale für eine mobile, nutzerzentrierte und kollaborative Ökonomie?
    Mobilität, Usability, Connectivity, Industrie 4.0, Enterprise 2.0, … - eine Vielzahl von Begrifflichkeiten stehen für die Zukunft von Ökonomie und Technologie.   Und wo steht das ERP-System in Zukunft bzw. wo sollte es im Jahr 2020 stehen?   Das ist die zentrale Frage, die sich die VDMA-Initiative ERP-2020 stellt und wir freuen uns, dass wir gemeinsam und mit Unterstützung von Trovarit und dem RWTH Aachen /FIR führende Köpfe der Branche zur Zukunft des ERP befragen können. Dabei konnte bereits die Studie ERP-2020 des FIR im Auftrag des VDMA zentrale Erkenntnisse durch die Befragung der Anwendung gewinnen und die auch wichtigsten Trends (Mobilität, Usaibility, Connectivity) identifizieren.   In diesem Roundtable geht es daher darum, zusammen mit den führenden Köpfen der Branche diese Perspektiven zu vertiefen und zu konkretisieren!
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  • Sehen Sie in dieser Liste die ersten gesammelten Statements des ERP 2020 Virtual Roundtables der Competence Site zu Themen wie: Zukunft des ERP, Bedeutung des ERP, Mobility & Usability, Connectivity, Daten & Kollaboration, ERP-Funktionen & Architekturen
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  •  von 
    9.6.2015 bis 11.6.2015
      KongressMesse22. Aachener ERP-Tage
    Industrie 4.0 - Digital veredelte Auftragsabwicklung
    Die Aachener ERP-Tage sind eine traditionelle, überregionale Veranstaltung, in der es um weit mehr als nur ERP-Systeme geht. Praxistag, Fachtagung und das Ausstellerforum dienen der Diskussion und Beantwortung wichtiger Fragestellungen sowie der Vorstellung von Best Practices. Die Veranstaltungsbausteine der ERP-Tage sind wie folgt: Vorgelagerter Praxistag:   09. Juni Im Rahmen des Praxistags haben Sie die Wahl zwischen zwei interaktiven Tagesworkshops: A) Stammdatenmanagement B) ERP-Management Fachtagung:  10. - 11. Juni Die Fachtagung der ERP-Tage schafft Einblicke in neue Trends rund um die Themen der Produktionsplanung und -steuerung sowie der überbetrieblichen Logistik unter dem Fokus Industrie 4.0. Strang 1) Fokus Industrie 4.0 Strang 2) ERP in der Praxis Ausstellerforum:  10. - 11. Juni Im Ausstellerforum finden Sie themenspezifische IT-Lösungen (ERP, PPS, SCM, MES, etc.) analog zu den Themen der Fachtagung. Erkennen Sie durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis Potenziale für Ihr Unternehmen Alle weiteren informationen finden Sie unter www.erp-tage.de (http://www.erp-tage.de)
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  • Kein anderes Projekt genießt derzeit in der Fachöffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit als „Industrie 4.0“. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung, interessanterweise eine rein deutsche Wortschöpfung. Im Zentrum von „Industrie 4.0“ steht mit dem Begriff der „Kollaborationsproduktivität“ eine neue Dimension der Leistungsfähigkeit der Wertschöpfungsaktivitäten, mit Hilfe derer eine deutliche Produktivitätssteigerung erwartet wird.
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  • Enterprise Ressource Planning für eine integrierte Ökonomie
    Mobilität, Usability, Connectivity, Industrie 4.0, Enterprise 2.0, … - eine Vielzahl von Begrifflichkeiten stehen für die Zukunft von Ökonomie und Technologie. Und wo steht das ERP-System in Zukunft bzw. wo sollte es im Jahr 2020 stehen? Diese Frage möchten wir in Zukunft in dieser Community beleuchten!
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current time: 2015-02-28 18:47:53 live
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