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Bedeutung von Ausgangszuständen beim Testen von objektorientierter Software

Roman Nagy
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Beschreibung
Zusammen mit der Komplexität von entwickelten Softwaresystemen wächst auch die Bedeutung ihres Testens. Für jede Art von Software müssen Testmethoden verwendet werden, die Rücksicht auf spezifische Eigenschaften der zu testenden Software nehmen. Bei objektorientierter Software, mit der sich dieser Beitrag beschäftigt, ist eine der wichtigsten Eigenschaften ihr Zustand. Der Zustand ist in Form von Attributen einzelner Objekte des Softwaresystems gespeichert. Der aktuelle Zustand hängt von der Reihenfolge der Aktionen ab, die in dem Softwaresystem durchgeführt wurden. Für das Erreichen der Vollständigkeit beim Testen ist wichtig, dass jedes verwendete Testszenario in allen relevanten Zuständen des zu testenden Softwaresystems durchgeführt wird. Unter relevantem Zustand ist dabei der Zustand gemeint, in dem das Durchführen des konkreten Testszenarios zulässig ist.

In diesem Beitrag wird deshalb eine Methode für das Identifizieren und Erreichen von allen relevanten Ausgangszuständen präsentiert. Es wird ein Verfahren gezeigt, mit dem man für jedes Testszenario eine Menge von möglichen Ausgangszuständen des zu testenden Softwaresystems identifizieren kann. Zusätzlich wird ein Verfahren für das Einführen des Softwaresystems in jeden dieser Ausgangszustände gezeigt. Dabei wird die in der UML definierte Spezifikation des zu testenden Softwaresystems benutzt.
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Autor
  • Roman Nagy
    Dr. Roman Nagy

    Roman Nagy ist seit 1996 in verschiedenen Rollen in der Software-Industrie tätig. Zu seinen Schwerpunkten gehören modellgetriebene Softwareentwicklung und modellbasiertes Testen von Softwaresystemen. Zu diesen Themen hat er auch mehrere Publikationen veröffentlicht.