Liebe Leserinnen und liebe Leser,
eine Menge Geld investieren Unternehmen jährlich für ihre IT-Infrastruktur. Laut BITKOM belaufen sich die Ausgaben in 2008 auf etwa 67 Milliarden Euro für Hardware, Software und Services in Deutschland. Der Softwareanteil beträgt davon etwa 22 Prozent. Die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen zwingen IT-Verantwortliche schon jetzt, weitere Einsparquellen zu identifizieren. Der Erwerb von Zweitlizenzen beispielsweise entlastet erheblich die IT Budgets. Laut Händlerangaben können beim Kauf von gebrauchter Software über 50 Prozent der Original-Anschaffungskosten eingespart werden. Um zu erfahren wie das geht und welche Hürden zu überwinden sind, haben wir führende Händler, Anwälte, namhafte Hersteller sowie Anwender zur Diskussion eingeladen.
Immer mehr Unternehmen bedienen sich der günstigen Einkaufsquelle "gebrauchte Software". Edeka, Karstadt-Quelle, die Stadt München, die Berliner Volksbank und viele andere haben sich diese Bezugsquelle bereits zu Nutze gemacht. Einerseits ergeben sich beim Kauf von Gebraucht-Lizenzen eindeutig finanzielle Vorteile; zum Anderen können sich Anwender günstige ältere Lizenzen beschaffen, anstelle neue Software-Generationen zu erwerben und bei diesen entsprechende Downgrade-Rechte zu nutzen. Und drittens können Fehllizenzierungen reguliert werden.
Doch wie sieht es mit den Einkaufsbedingungen aus? Wie einfach ist es überhaupt gebrauchte Lizenzen zu erwerben? Auf welche Stolpersteine ist zu achten oder gibt es vielleicht gar keine? Welche Spielregeln sind also zu befolgen?
Unterschiedliche Vertriebs- und Übertragungsprozesse sowie regelmäßig widerkehrende rechtliche Diskussionen können Interessenten irritieren. Dieser Roundtable lässt Anbieter, Juristen und insbesondere Vertreter aus Anwenderunternehmen zu Wort kommen. Besprochen werden die unterschiedlichen Facetten des Handels mit gebrauchten Lizenzen. Dazu gehören mögliche Hürden genauso wie Empfehlungen aus durchgeführten Projekten.
Ihre
Edith M. Horton
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