Der folgende Bericht beschreibt eine MES Integrationslösung, welche bei dem Berliner Serienfertiger und Zuliefererbetrieb Geyer Industrie Holding zum Einsatz gekommen ist. Das Fertigungsunternehmen der Metallindustrie, hat sich im Jahr 2005 zur Optimierung der Fertigungssteuerung und Feinplanung, für die Einführung einer MES open Source Lösung aus dem Hause der F&M Consulting ‑ Duisburg entschieden. Der folgende Erfahrungsbericht beschreibt den Projektverlauf aus der Sicht der Geyer Industrie Holding.
Nach einer ausgiebigen Marktrecherche der Geyer Industrie ‑Holding, sah die Geschäftsleitung der Industrie Gruppe viele Standard MES Systeme auf ein Niveau gewachsen, das die eigentliche Hauptzielgruppe (kleine und mittelständische Fertigungsbetriebe), die Anschaffung von MES Systemen als kaum erschwinglich einstufen musste. Zumal ein Großteil der Anbieter ihre Systemlösungen eher aus der Leittechnik für Massenfertiger übernommen haben und wiederum andere Anbieter eher nur gute BDE , PZE oder MDE Lösungen vorzuweisen hatten. Auch dort waren eher Datenlogger und Frontend Lösungen zu erkennen jedoch weniger Prozessapplikationen. Gesucht wurde aber ein Führungssystem für den produzierenden Mittelstand unter Einbindung aller Ressourcen inkl. der gesamten Produktentwicklung bis zur Maschine. In Marktübersichten waren zudem vorsichtige Herstellerangaben mit Projektkosten zwischen 40.000€ und 120.000€ zu erkennen . Über eine Fachtagung der Aachener ERP/PPS Tage wurde die Geyer Gruppe auf den Systemintegrator und Technologieberater F&M Consulting aus Duisburg aufmerksam. Der Duisburger Systemintegrator wurde durch seine open Source Philosophie „flexpo“ auffällig, denn er hatte dadurch nicht die Systembeschränkungen der anderen Marktbegleiter und konnte der Geyer Gruppe aufgrund der vielen Sonderfälle dennoch einen Maßanzug fertigen.
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