Wenn ein Operationssaal mehrere Stunden am Tag leer steht, während sich am nächsten Morgen die Termine drängeln, ist bei der Operationsplanung einiges schief gelaufen. Doch selbst, wenn die Raumnutzung zeitlich ausgewogen gestaltet werden kann, ist noch lange nicht sichergestellt, dass bei der Verteilung aller mit dem OP in Verbindung stehenden Ressourcen größtmögliche Effektivität erreicht wurde.
Dies ist problematisch, denn der Operationsbereich ist wirtschaftlich gesehen das Kernstück der meisten Krankenhäuser. Hier werden die Leistungen mit den höchsten Erlösen erbracht und gleichzeitig enorme Personal- und Sachkosten verursacht. Wenn es gelingt, chirurgische Eingriffe möglichst effizient in die Abläufe des klinischen Alltags einzubetten und Personal und Material optimal zu verteilen, werden Kosten gesenkt und damit die Wirtschaftlichkeit medizinischer Einrichtungen entscheidend vergrößert.
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