Absicherungsstrategien für ETFs
Wer in ETFs investiert, partizipiert nahezu eins zu eins an Kursgewinnen des jeweiligen Index – an Kursverlusten sind Anleger allerdings genauso „beteiligt“. Mit dem Einsatz von passenden Absicherungsinstrumenten können sich Anleger schützen.
ETFs gelten nicht umsonst als einfach, transparent und flexibel. Die Produkte spiegeln nahezu eins zu eins die Entwicklung ihres Referenzindex wider. Für den Lyxor ETF auf den Deutschen Aktienindex DAX® bedeutet dies zum Beispiel, dass Anleger eine positive Rendite erzielen, wenn der DAX® zulegen kann – und es zu Verlusten kommt, wenn sich der DAX® negativ entwickelt. Wer sich gegen solche Kursverluste absichern möchte – zum Beispiel, um sich einmal erreichte Buchgewinne zu sichern –, kann seine ETF-Position durch den Einsatz von Derivaten absichern.
Es gibt hierfür, je nach Zielsetzung, unterschiedliche Möglichkeiten. Der erste Ansatz besteht darin, den aktuellen Depotstand für einen gewissen Zeitraum festzuschreiben, d.h. zusätzliche Gewinne genauso wie Verluste auszuschließen. Das richtige Finanzinstrument sind in diesem Fall Knock-Out Produkte auf fallende Kurse, die je nach Anbieter als „Turbo Short“ oder auch „Turbo Put“ bezeichnet werden und rechtlich als Inhaberschuldverschreibungen gelten. Diese Papiere wandeln Verluste des Basiswerts proportional in Gewinne um, wobei der eingebaute Hebeleffekt dafür sorgt, dass die Absicherung deutlich weniger Kapital bindet als das ursprüngliche Investment. [...]
Den vollständigen Beitrag aus dem Kundenmagazin "DIE WELT DER ETFs" finden sie als PDF-Datei im Anhang!
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