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Exchange Traded Funds als Futures-Ersatz

Auszug aus "Investment & Life Dezember 2010"
Exchange Traded Funds als Futures-Ersatz
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Ansprechpartner Andreas Kotula
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Exchange Traded Funds als Futures-Ersatz

Börsengehandelte Indexfonds sind bekannter Maßen vielseitig: Sie eignen sich nicht nur für die langfristige Geldanlage, sondern werden von institutionellen Anlegern auch aus anderen Motiven verwendet. Eines davon: Der Einsatz als Futures-Ersatz.

Institutionelle Anleger, die mit gehebelten Investments in fallenden wie in steigenden Märkten ihre Rendite maximieren möchten, nutzen in der Regel Futures-Kontrakte. Dabei wird mit Futures-Positionen das Ziel verfolgt, unmittelbar in bestimmte Anlageklassen wie Aktien, Renten oder auch Rohstoffe zu investieren. Dabei ist es möglich, sowohl von fallenden als auch von steigenden Märkten zu profitieren. Der entscheidende Vorteil bei der Nutzung von Futures-Kontrakten liegt darin, dass man nicht den gesamten Preis bezahlen muss, sondern zunächst nur einen gewissen Anteil (in der Regel zwischen 4–8 Prozent) als Einschusszahlung, die als „Initial Margin“ bezeichnet wird, bei der Terminbörse hinterlegt und auf diese Weise einen Hebeleffekt erzielt. Die hohe Liquidität der Futures-Märkte sowie die geringen Transaktionskosten sprechen für diesen Investmentweg. Die Voraussetzung ist allerdings, hierfür die Erlaubnis bzw. die Möglichkeit zu besitzen, Futures handeln zu dürfen.

Als eine interessante Alternative zu dem Einsatz von Futures bieten sich Exchange Traded Funds (ETFs) an. Für ETFs spricht zunächst, dass es teilweise keine Futures-Kontrakte auf bestimmte Länder- oder Branchenindizes gibt. In Europa sind aktuell beispielsweise rund 90 liquide Futures-Kontrakte, aber über 900 ETFs, wenn auch zum Teil bezogen auf den gleichen Basiswert, gelistet. ETFs bilden neben großen Standardindizes wie dem DAX® oder dem Euro STOXX 50® auch zahlreiche Sektoren und spezielle Anlageklassen ab. So existiert beispielsweise kein Future auf Pfandbriefindizes, wohl aber entsprechende ETFs. Allgemein formuliert: Sofern der Basiswert hinreichend liquide ist, gibt es in aller Regel deutlich mehr ETFs als Futures, die liquide handelbar sind. Hinzu kommt, dass aufgrund einer immer weiter steigenden Anzahl neuer Indizes und Produktanbieter das Anlagespektrum immer größer wird. [...]

Den vollständigen Beitrag aus dem Kundenmagazin "Investment & Life" finden sie als PDF-Datei im Anhang!

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  • Andreas Kotula
    Andreas Kotula

    WORK EXPERIENCE Since 07/2007 Société Générale SA, Frankfurt, Germany Junior Marketer in the Equity Derivatives Division • Responsible for Marketing Listed Products Germany & Austria 2005-2007 Société Générale SA, Frankfurt, Germany (19 months) Student Trainee in the Equity Derivatives Division • Writing the major articles for the bimonthly...

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