Staatlich geförderte private Altersvorsorge: Alternativlos oder überflüssig?
Studie über den Nutzen von ETF-Sparplänen im Vergleich zu staatlich geförderten privaten AltersvorsorgeproduktenStudie über den Nutzen von ETF-Sparplänen im Vergleich zu staatlich geförderten privaten Altersvorsorgeprodukten
1. Kurzfassung
Vor dem Hintergrund des kontinuierlich sinkenden Rentenniveaus und der damit einhergehenden Rentenlücke hat die private Altersvorsorge in den vergangenen zehn Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Seit dem Inkrafttreten des Altersvermögensgesetzes zum Beginn des Jahres 2002 werden Sparleistungen, die der privaten Altersvorsorge zugeführt werden, unter gewissen Voraussetzungen staatlich subventioniert. Diese allgemein als Riester-Rente bezeichneten Altersvorsorgeprodukte werden direkt mit einem staatlichen Zuschuss und / oder einem steuermindernden Sonderausgabenabzug gefördert. Seit 2005 steht mit der Rürup-Rente eine weitere Klasse von staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten zur Verfügung.
Diese Initiative zur Förderung der privaten Altersvorsorge ist allerdings nicht nur auf positives Echo gestoßen. Verbraucherschutzorganisationen weisen regelmäßig auf die hohen Kosten und Risiken diverser staatlich geförderter Altersvorsorgeprodukte hin – beispielsweise warnt die Verbraucherzentrale Hamburg online mit dem folgenden Hinweis vor der Basisrente: „Die sogenannte Rürup-Rente ("Basis-Rente") mit der angeblich vor allem Selbstständige eine steuerbegünstigte Altersvorsorge aufbauen können, ist für die meisten Zielgruppen eine überaus nachteilige und riskante Altersvorsorge. Wir raten: Finger weg!“ Daneben kritisiert auch die Politik selbst, dass die staatlich geförderten Produkte zu kompliziert, intransparent, unflexibel und kostenintensiv seien.
Vor diesem Hintergrund werden im ersten Teil der Studie die gängigen staatlich geförderten Produkttypen der Privaten Altersvorsorge dargestellt und diskutiert. Dabei wird deutlich, dass man der Kritik an den staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten eine gewisse Berechtigung nicht absprechen kann. Auf der anderen Seite sind die staatlichen Zulagen zum Teil jedoch erheblich, so dass die geförderten Produkte im Falle einer entsprechenden Förderhöhe dennoch empfehlenswert erscheinen. [...]
Die vollständige Studie finden Sie als PDF-Datei im Anhang!
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