DDV Marktvolumen Juli 2011 - Zertifikatemarkt im Juli leicht rückläufig
Klassifizierung der Basiswerte angepasst
Trotz des negativen Marktumfelds ist das ausstehende Volumen des deutschen Zertifikatemarkts im Juli nur leicht gesunken. Das zeigen die aktuellen Daten, die von der European Derivatives Group (EDG) im Auftrag des Deutschen Derivate Verbands (DDV) monatlich bei sechszehn Banken erhoben werden. Das ausstehende Marktvolumen der teilnehmenden Banken sank im Juli um 1,0 Prozent bzw. 989 Mio. Euro. Über alle Zertifikate betrachtet, fielen die Kurse im Berichtsmonat um 1,1 Prozent. Preisbereinigt stieg der Open Interest mit 0,1 Prozent bzw. 123 Mio. Euro ganz leicht an. Rechnet man die von der EDG erhobenen Zahlen auf alle Emittenten hoch, so beläuft sich das Gesamtvolumen des deutschen Zertifikatemarkts Ende Juli auf 109,1 Mrd. Euro.
Das Größenverhältnis von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten blieb im Juli weitgehend unverändert. Die Anlagezertifikate hatten einen Anteil von 98,6 Prozent, auf die Hebelprodukte entfiel ein Anteil von 1,4 Prozent.
Neue Klassifizierung
Zu Beginn des dritten Quartals wird die bisherige Aufteilung des ausstehenden Volumens nach Anlageklassen an die bestehende Klassifizierung der Börsenumsatzstatistik angepasst. Die bisherige Gliederung der Anlageklassen nach „Aktien“, „Renten“, „Währungen und Rohstoffe“ sowie „Hedge-Fonds“ wird dabei durch die neuen Basiswertklassen „Indizes“, „Aktien“, „Rohstoffe“, „Währungen“, „Zinsen“ und „Fonds“ ersetzt. [...]
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