Fastscoach über Philips-Aktie, Euro-Stoxx-50 und Discount-Zertifikat der Bank of America
Fastscoach Newsletter 37/2011Ein Discount-Zertifikat auf Philips ermöglicht einen im Vergleich zur Aktie um 36 Prozent günstigeren Einstieg. Dafür sind die Renditechancen begrenzt, aber mit knapp 10 Prozent immer noch recht stattlich.
Beschreibung: Beim niederländischen Elektronikkonzern Philips läuft es ja derzeit bekanntermaßen nicht sonderlich gut. Im zweiten Quartal stand unter dem Strich ein Nettoverlust von 1,35 Milliarden Euro. Die Gründe dafür lagen in höheren Abschreibungen und rückläufigen Verkäufen. Es sollte deshalb gespart werden: Anvisiert waren 500 Millionen Euro bis 2014. Wie der seit April amtierende Philips-Vorstandschef Frans van Houten am Dienstag auf einem Investmenttag in London mitteilte, soll das Sparpaket nun sogar auf 800 Millionen Euro aufgestockt werden. Die mittelfristigen Umsatz und Renditeziele hat das Unternehmen beibehalten. Die Börse hat es gefreut, die Philips-Aktie stieg kräftig an und konnte die Gewinne trotz eines hektischen Handelsverlaufs zu Börsenschluss wieder behaupten. Ein Discounter der UBS gewährt zurzeit einen Rabatt von 36 Prozent auf die Philips-Aktie. Steht der Aktienkurs nicht unter dem Cap bei 9 Euro – der Abstand beträgt aktuell gut 30 Prozent – dann kann eine jährliche Rendite von knapp 10 Prozent erreicht werden.
Fazit: Bei einer überschaubaren Laufzeit von rund einem Jahr mit attraktivem Sicherheitspuffer auf einen Sanierungserfolg bei Philips setzen.
Weiteres aus dem Inhalt:
- Europa-Anlage mit Teilschutz: Mit einem anfänglichen Sicherheitspuffer von 35 Prozent in den Euro Stoxx 50 investieren.
- Rabatt-Kurzläufer auf US-Bank: Chance auf 9 Prozent Seitwärtsrendite in dreieinhalb Monaten mit der Aktie der Bank of America.
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