Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
„Trage nie alle Eier in einem Korb“, lautet eine altbekannte Redeweise. Dieser Ratschlag gilt auch bei der Strukturierung des Vermögensaufbaus, in der Finanzbranche als Asset Allocation bekannt. Angesichts der volatilen Märkte ist diese Vorgehensweise wichtiger denn je und sollte so sorgfältig wie möglich ausfallen. Im Vorfeld einer geplanten Geldanlage wird dabei geklärt, mit welcher Gewichtung verschiedene Investmentarten bzw. Anlageobjekte im Portfolio bzw. Depot der Anleger vertreten sein sollen.
In der Praxis unterteilt man diesen Prozess der Aufteilung des zu investierenden Vermögens auf die verschiedenen Märkte, Marktsegmente und Anlageformen in eine strategische und eine taktische Phase. Strategische Überlegungen werden dabei im Vorfeld der Anlage vorgenommen; auf der Grundlage taktischer Überlegungen werden Umschichtungen in einem Portfolio bzw. Depot getätigt. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn aufgrund unvorhersehbarer Entwicklungen innerhalb einer Anlageklasse Umschichtungen vorgenommen werden müssen. Sollten sich etwa neue politische Weichenstellungen im Bereich Erneuerbare Energien ergeben, könnten Anleger auf die sich bietenden Chancen durch eine Übergewichtung der entsprechenden Anlagebereiche reagieren.
Wir möchten Sie auf den folgenden Seiten für Fragen der Asset Allocation sensibilisieren und Ihnen zugleich Empfehlungen anbieten, worauf bei einer wirksamen Strukturierung des Vermögensaufbaus zu achten ist. Wir haben dazu Experten gebeten, ihre Erfahrungen mitzuteilen und wertvolle Ratschläge zu geben.
Wir wünschen Ihnen eine spannende und abwechslungsreiche Lektüre!
Helge Rehbein
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Einzelne Artikel:
- Strategische Metalle – Die Edelmetalle des 21. Jahrhunderts
- Alternative Assets – Wandelanleihen mit Wachstumspotential
- Chancen durch aktives Management – Rohstoffmarkt mit Mega-Trend
- Europäische Fixed-Income-Trader im Investment Dilemma
- Wie beeinflusst die Adaptive Market Hypothesis die Anlagediversifikation?
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