Filtern
Objektbezogen nach Kategorien:
Nach Themen / Centern:
Nach Branchen:
Nach Regionen:
Nach Kategorien:
Weiterleiten
Anzeige
Beschreibung
Schuldenkrise in Europa: Den richtigen Hebel umlegen
Der EU-Gipfel vom Wochenende verlief ergebnislos. Die europäischen Staats- und Regierungschefs konnten keine nachhaltigen Ergebnisse zu den Themen Unterstützung für Griechenland, Ausweitung des Rettungsschirmes oder Maßnahmen zur weiteren Haushaltskonsolidierung verabschieden. Eine abschließende Lösung steht damit weiter aus, wird jedoch von den Märkten für den morgigen Mittwoch erwartet. Dies muss man zumindest aus der Rallye deuten, welche derzeit an den Aktienmärkten zu beobachten ist. Der deutsche Leitindex DAX hat wieder die Marke von 6.000 Punkten erreicht. Die Märkte scheinen eine Lösung vorweg zu nehmen. Sollte der Knoten platzen, möchte jeder von Beginn an bei einer möglichen Kursexplosion dabei sein. Eine nicht ungefährliche Strategie
Viele Probleme…
Umso erstaunlicher: Das Ganze vollzieht sich in einer Phase ausufernder Probleme. Die griechische Haushaltskonsolidierung ist offensichtlich vor allem auf kurze Sicht noch weit von den geforderten Zielen entfernt. Dies zumindest offenbarte der Bericht der Troika, also des Gremiums von IWF, EU und EZB, welcher am 23. Oktober im Vorfeld des EU-Treffens vorgelegt wurde. Hieraus ergibt sich eine weitere Finanzierungslücke, auch wenn die Einhaltung der Sparziele für das kommende Jahr realistisch erscheinen.
Auch Italien muss weiter sparen. Das haben Angela Merkel und Nicolas Sarkozy gegenüber dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi am vergangenen Wochenende in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht. Geläutert versprach dieser Anpassungen am Pensionssystem, welche gestern in einer ersten Verhandlung über die Anhebung des Rentenalters scheiterten. Hierin zeigt sich das Risiko Italiens. Die unsicheren Regierungsverhältnisse erschweren ein Krisenmanagement in der drittgrößten europäischen Volkswirtschaft. Sollte die Krise überschwappen, dürfte der Rettungsschirm in der derzeitigen Form an seine Grenzen stoßen. [...]
Den vollständigen Artikel finden Sie hier!
Der EU-Gipfel vom Wochenende verlief ergebnislos. Die europäischen Staats- und Regierungschefs konnten keine nachhaltigen Ergebnisse zu den Themen Unterstützung für Griechenland, Ausweitung des Rettungsschirmes oder Maßnahmen zur weiteren Haushaltskonsolidierung verabschieden. Eine abschließende Lösung steht damit weiter aus, wird jedoch von den Märkten für den morgigen Mittwoch erwartet. Dies muss man zumindest aus der Rallye deuten, welche derzeit an den Aktienmärkten zu beobachten ist. Der deutsche Leitindex DAX hat wieder die Marke von 6.000 Punkten erreicht. Die Märkte scheinen eine Lösung vorweg zu nehmen. Sollte der Knoten platzen, möchte jeder von Beginn an bei einer möglichen Kursexplosion dabei sein. Eine nicht ungefährliche Strategie
Viele Probleme…
Umso erstaunlicher: Das Ganze vollzieht sich in einer Phase ausufernder Probleme. Die griechische Haushaltskonsolidierung ist offensichtlich vor allem auf kurze Sicht noch weit von den geforderten Zielen entfernt. Dies zumindest offenbarte der Bericht der Troika, also des Gremiums von IWF, EU und EZB, welcher am 23. Oktober im Vorfeld des EU-Treffens vorgelegt wurde. Hieraus ergibt sich eine weitere Finanzierungslücke, auch wenn die Einhaltung der Sparziele für das kommende Jahr realistisch erscheinen.
Auch Italien muss weiter sparen. Das haben Angela Merkel und Nicolas Sarkozy gegenüber dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi am vergangenen Wochenende in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht. Geläutert versprach dieser Anpassungen am Pensionssystem, welche gestern in einer ersten Verhandlung über die Anhebung des Rentenalters scheiterten. Hierin zeigt sich das Risiko Italiens. Die unsicheren Regierungsverhältnisse erschweren ein Krisenmanagement in der drittgrößten europäischen Volkswirtschaft. Sollte die Krise überschwappen, dürfte der Rettungsschirm in der derzeitigen Form an seine Grenzen stoßen. [...]
Den vollständigen Artikel finden Sie hier!
Dialog
Ihr Beitrag zu Schuldenkrise in Europa: Den richtigen Hebel umlegen
Bitte melden Sie sich an.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.
Webseite externer Beitrag
Weitere Informationen im Internet
Kategorien
Weitere Inhalte
Herausgebende Organisation
Weitere Inhalte
