Indium, Hafnium, Tantal oder darf es etwas Tellur sein? Selbst wenn Sie mit diesen Begriffen wenig anfangen können, so halten wir sie jeden Tag in der Hand, arbeiten damit oder sitzen davor. Die Rede ist von strategischen Metallen, ohne die es eine Vielzahl von Produkten des täglichen Lebens in dieser Form nicht geben würde. Egal ob Handy, Computer oder Flachbildschirm. Keine Solarenergie ohne Gallium, kein Touchscreen ohne Indium und selbst in medizinischen Implantaten findet sich Tantal wieder. Die Liste ließe sich noch beliebig erweitern, aber letztendlich wollen wir ja der Frage nachgehen, wie wir strategische Metalle in unsere Asset Allokation einbinden können.
Unser durch Derivate aufgeblähtes Finanzsystem hat sich schon lange von realen Werten entkoppelt. In einem Umfeld von Inflationsängsten und drohenden Staatsbankrotten wird der Ruf nach Sachwerten lauter. Hier wird gerne auf Gold in seiner Funktion als sicherer Hafen zurückgegriffen. Doch Gold ist als börsengehandelte Anlage nicht frei von Spekulationen, was volatile Kursausschläge begünstigt und hat darüber hinaus keine relevante Bedeutung für die Industrie.
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Quelle: Sonderpublikation - Asset Allocation
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