Regensburg, 19.01.2012
Vier von zehn Online-Händlern setzen noch kein Warenwirtschaftssystem ein – viele planen aber den Einsatz
Durch ein Warenwirtschaftssystem können die Prozesse eines Online-Shops erheblich verbessert werden. Auch deshalb setzen schon sechs von zehn Online-Händlern ein Warenwirtschaftssystem ein, weitere 18 % planen den Einsatz. Dies sind Ergebnisse der Studie „Shop-Systeme, Warenwirtschaft und Versand – So verkaufen Online-Händler“, die ibi research an der Universität Regensburg zusammen mit dem Partnerkonsortium des E-Commerce-Leitfadens (www.ecommerce-leitfaden.de) durchgeführt hat.
Die Gründe für den Einsatz eines Warenwirtschaftssystems sind vielfältig. 66 % der Händler nennen die Vereinheitlichung der Datenbestände für den Verkauf über alle Vertriebskanäle, 62 % die Prozessautomatisierung bzw. Reduktion der manuellen Prozesse als Grund. Knapp die Hälfte der Internet-Händler setzt auch auf ein Warenwirtschaftssystem, um die Transparenz zu erhöhen, und vier von zehn Händlern versprechen sich bessere Auswertungsmöglichkeiten
Die Ergebnisse kann auch Benjamin Bruno, Geschäftsführer von cateno (www.cateno.de), bestätigen: „Ein Shop-System unterstützt vor allem den Verkauf, also sämtliche Prozesse bis zum Abschluss einer Online-Bestellung durch den Kunden. Die Aufgaben eines Online-Händlers reichen jedoch viel weiter. Dazu gehören beispielsweise auch das Einpflegen von Artikellisten der Lieferanten, die Ermittlung von Lagerbeständen, die Durchführung von Nachbestellungen oder die Erstellung von Lieferscheinen und Rechnungen. Diese Aufgaben lassen sich mit einem Warenwirtschaftssystem IT-gestützt durchführen und dadurch oftmals Zeit und Geld sparen sowie der Kundenservice verbessern. Das Warenwirtschaftssystem bildet sozusagen die Schaltzentrale des Händlers, in der möglichst alle Informationen aus den unterschiedlichen Vertriebskanälen sowie von Lieferanten, Kunden und angeschlossenen Dienstleistern zusammenlaufen.“ [...]
Die vollständige Pressemeldung finden Sie als PDF im Anhang!
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