Das Kapitalmarktumfeld der letzten Jahre veranlasste Anleger gerade in Deutschland, ihre traditionell hohe Rentenquote im Portfolio zu überdenken und sich auf die Suche nach ertragreichen, aber mit den traditionellen Renten- und Aktienmärkten gering korrelierten Anlageklassen zu machen.
Dadurch rückten "alternative" Investments in den Fokus, von denen der Anleger sich im Zeitablauf stabile Erträge über dem risikolosen Zins bei überschaubaren und vor allem von den Trends der Renten- und Aktienmärkte entkoppelten spezifischen Risiken verspricht. Neben Private Equity, Hedgefonds, Rohstoffen und Immobilien sind auch Eigen- und Fremdkapitalbeteiligungen an Infrastrukturinvestments, Investmentbanken und Assetmanager haben das Anlegerbedürfnis erkannt und bieten inzwischen ihren verschiedenen Kundengruppen eine Vielzahl neuer Infrastruktur-Anlageprodukte an.
Die vorliegende Ausführung gibt einen Überblick über die wesentlichen Charakteristiken der in sich doch sehr heterogenen Anlageklasse "Infrastruktur" und zeigt auf, wie dieses Thema in einem existierenden Anlegerportfolio möglichst effizient umgesetzt werden kann.
Erschienen im FINANZ BETRIEB 01/2008, mit freundlicher Genehmigung des Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH. Hier kommen Sie zum Fachverlag-Shop.
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