Der Markt der Consultants gilt nach wie vor als intransparent. Das soll sich
ändern, wie die Resultate einer aktuellen Telos-Studie belegen.
Seit gut zehn Jahren kennt der deutsche
Investmentmarkt die Einbindung von
Beratungsunternehmen in die Vermittlung
von Fondsmandaten zwischen Asset
Managern und institutionellen Anlegern. Waren
am Anfang nur wenige deutsche Consultants
am Markt aktiv, so konkurriert mittlerweile
ein Dutzend ernst zu nehmende Wettbewerber
um Marktanteile, darunter auch etliche
ausländische Anbieter. Wirklich transparent
ist dieser Markt aber bis heute nicht.
Um so aufschlussreicher sind die Ergebnisse
einer Studie der Telos GmbH, eine
Schwestergesellschaft der bekannten Wiesbadener
Ratingagentur RCP GmbH. Teilgenommen
haben daran zehn Unternehmen,
darunter die bedeutendsten und größten ihrer
Branche. Das insgesamt betreute Anlagevolumen
der befragten Unternehmen beträgt
gut 150 Milliarden Euro bei einer Kundenzahl
von rund 250 institutionellen Investoren.
Als Ziel der Befragung nennt Telos-Geschäftsführer
Frank Wehlmann eine Bestandsaufnahme
des Consultantmarkts in
Deutschland, um darüber eine Prognose zu
möglichen Entwicklungen in der Zukunft zu
stellen. „Interessant ist dabei aus meiner
Sicht“, so Wehlmann, „dass rund zwei Dritttel
der Consultants die weitere Entwicklung
ihres eigenen Marktes durchaus realistisch
als ,stetig, aber eben nicht als unbegrenzt ansieht.
Allerdings gehen immer noch 37,5 Prozent
der Befragten davon aus, dass ihr Geschäftsfeld
auch weiterhin stark wachsen
wird.“
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