Zunächst einmal ist der Name Hedge Funds verwirrend. Als »Hedge« wird normalerweise eine Absicherung einer Anlage vor bestimmten, möglicherweise eintretenden Ereignissen verstanden. Ein solches Ereignis, beispielsweise eine Zinsänderung, ein Börseneinbruch oder eine Wechselkursveränderung, kann durch spezielle Finanztransaktionen oder durch den Kauf oder Verkauf von derivativen Instrumenten (Futures, Optionen, Warrants) abgesichert, das heißt, die Preisveränderung kann vermieden werden. Hedge Funds haben damit wenig zu tun. Sie bieten keineswegs eine Absicherung, sondern sind lediglich in der Lage, in derivative Instrumente zu investieren und Leerverkäufe zu tätigen, jedoch nicht nur zum Zweck der Absicherung, sondern auch aus Anlagegründen.
Lesen Sie dieses Kapitel aus dem Buch "Das Einmaleins der Hedge Funds" von Thomas Weber mit freundlicher Genehmigung des Campus Verlags.
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