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mit dem Edelmetall für den kleinen Mann ist beides
möglich. Aber nur bedingt gleichzeitig.
Am
Golde hängt, zum Golde drängt doch alles –
was Goethes Gretchen einst so treffend beschrieb, ist 2006 nicht mehr
ganz korrekt. Denn Silber stand in diesem Jahr bereits mehrmals ganz
oben auf der Wunschliste der Anleger. Im April erreichte der Silberkurs
fast 15 Dollar je Feinunze – den höchsten Stand seit
1982 und doppelt so hoch wie noch im Jahresschnitt 2005. Zwar sank der
Kurs kurze Zeit später wieder deutlich, nachdem die
heiße Luft der Spekulation nun aber entwichen ist, pendelt
der Kurs zwischen elf und zwölf US-Dollar. Dass es wieder
deutlich abwärts geht, ist eher unwahrscheinlich,
darüber sind sich die Analysten einig. Zu groß ist
die Nachfrage nach dem Edelmetall des kleinen Mannes.
Inhaber Redaktionsbüro KLEFF, parallel Berater bei der ergo Unternehmenskommunikation in Köln; zuvor freier Wirtschaftsjournalist (u.a. Handelsblatt, FTD), Redakteur bei NET-BUSINESS in Hamburg, Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln, Absolvent der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft, ausgebildeter Bankkaufmann.