2008 hat so gut angefangen. Europa wuchs zu Jahresbeginn fulminant. Und das obwohl seit Sommer 2007 die Finanzkrise grobe Hagelkörner in die Ernte niedergehen ließ. Und Rekordwachstum im ersten Quartal trotz Rekordpreisen bei Öl/Energie und bei Nahrungsmitteln. Europa startete stark ins Jahr 2008, obwohl, das wichtigste Land der Welt ‑ die USA ‑ bereits im dritten Quartal im Abschwung war. Diese Stärke hatte vor allem mit der Robustheit der deutschen Wirtschaftsentwicklung zu tun. Welch ein rarer Befund, lässt man einmal die letzten 15 Jahre Revue passieren. Da lag Deutschland immer im Schussdrittel der Wachstumsliga, wenn es nicht gerade ‑ sogar ‑ die rote Laterne schwenkte. Dieser Befund passte gut zur These von der Entkoppelung der Entwicklung von der Dominanz der USA. Er passte auch zur These, dass diesmal die Energiepreisentwicklung weit weniger dramatisch auf die Weltkonjunktur wirkte als bei Ölkrise eins und zwei, weil es vor allem die Nachfragesteigerung der Schwellenländer war, die die Preissteigerungen auslöste.
Lesen Sie bitte auf Prof. Walters Seite den gesamten Artikel: www.norbert-walter.de
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.



