Beteiligungen an erneuerbare Energie-Anlagen in Form geschlossener Fonds waren in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich. Hohe Steuerabschreibungen verbunden mit der Aussicht auf lukrative Renditen lockten. In der Boomphase der Jahre 2000 bis 2002 gingen auch einige mittelmäßige Projekte über die Theke ‑ die nun deutlich hinter den Erwartungen bleiben. Zum Jahresanfang 2006 haben sich zudem die steuerlichen Abschreibemöglichkeiten geändert. Geschlossene Fonds müssen künftig allein durch Rendite überzeugen. Wind- und Biogasfonds wird das leichter fallen als Solarbeteiligungen.
Nein, diesmal gab es kein „Alle Jahre wieder“ in den deutschen Emissionshäusern für Regenerativ-Beteiligungen. Mitte Dezember gingen die Mitarbeiter entspannt als Telefon, hatten Zeit zum Gespräch ‑ keine Spur von der sonst üblichen Jahresendhektik. Der Grund: Ende November hatte der Bundestag das „Gesetz zur Beschränkung der Verlustverrechnung im Zusammenhang mit Steuerstundungsmodellen“ verabschiedet (Bt.-Drucksache 16/107 vom 29. November 2005). ...
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