Prozessabläufe optimieren - Freiräume für den Vertrieb schaffen
Geschäftsprozesse optimieren und zusätzliche Freiräume im Vertrieb schaffen ‑ so lautet das Ziel eines Projekts, das die Raiffeisenbank eG Borken letztes Jahr gestartet hat. Auf Basis bisher in der Bank gelebter Ist-Prozesse wurden in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen IDS Scheer AG effiziente Soll-Prozesse definiert und mit den verantwortlichen Mitarbeitern abgestimmt. Grundlage für die Soll-Prozesse war das Referenzmodell des BVR. Eine Bestandsaufnahme der Erfahrungen seit Einführung der neuen Geschäftsprozesse.
Ausgangssituation
Restrukturierungen im Rahmen des Sanierungskonzeptes machten die Geschäftsprozessoptimierungen notwendig
Die Raiffeisenbank eG Borken ist eine selbstständige Genossenschaftsbank, die ihre derzeitige Form durch eine Fusion mit der Raiffeisenbank Bad Zwesten eG im Jahr 1999 erhielt. Mit einer Bilanzsumme von 213 Mio. EUR ist sie im Mittelfeld der Genossenschaftsbanken anzusiedeln. 2001 wurde die Bank aufgrund der Verschlechterung der Risikolage zum Sanierungsfall und verschiedene Engagements durch Inanspruchnahme der Sicherungseinrichtung abgegeben. 2003 wurde gemeinsam mit der Sanierungseinrichtung ein Restrukturierungskonzept erarbeitet, eine neue Organisationsstruktur und erste Maßnahmen zur Personalreduzierung umgesetzt. Die Reduzierung der Mitarbeiter um mehr als 10% und die Neuordnung der Abteilungen machten eine Geschäftsprozessoptimierung (im folgenden mit „GPO“ abgekürzt) zwingend notwendig, da die vorhandenen Personalressourcen mit der Bearbeitung der „alten“ Geschäftsprozesse teilweise überlastet waren.
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