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Interview der Firma BGS zum Thema "Doppik vs. Kameralistik"

Ulrich Keilmann
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Beschreibung

Schlägt das kaufmännische Rechnungswesen die Kameralistik?

Im Frühjahr 2007 ging das Land Nordrhein-Westfalen mit einer öffentlichen Ausschreibung als weiteres Bundesland einen entscheidenden Schritt zum Aufbau eines landesweiten doppischen Rechnungswesens mit einer outputorientierten Steuerung. Auch dort erwartet man, dass der Paradigmenwechsel auf ein komplett neues System mit Kosten in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro verbunden sein wird.
Rheinland-Pfalz hat sich dagegen bereits vor einigen Jahren für einen eigenen Weg entschieden: Im Vordergrund standen dabei Überlegungen, durch zusätzliche Mechanismen die systembedingten Steuerungsdefi zite der Kameralistik beheben zu können. Die Nachteile der Kameralistik sind hinlänglich bekannt: Im Zentrum steht als Basis des fi nanziellen Handelns einerseits ein relativ starrer Haushaltsplan, der als Ergebnis eines politischen Konsensprozesses quasi ein in Euro und Cent umgesetztes politisches Programm der Regierung repräsentiert, andererseits die Umsetzung dieses Plans in Form der Bewirtschaftungsaktivitäten der Verwaltungseinheiten, die sich in den Ein- und Auszahlungsfl üssen der öffentlichen Hand niederschlagen.


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Autor
  • Ulrich Keilmann
    Dr. iur. Ulrich Keilmann

    · 1981 ‑ 1989 Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz und anschließendem Referendariat im OLG-Bezirk Frankfurt am Main · 1990 Personaldezernent im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung · 1991 Referent im Bundesministerium der Verteidigung (Bonn) zur Steuerung des infrastrukturellen Aufbaus in...

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