Bei Firmenübernahmen war und ist das grundlegende Konzept, dass die Ablösung eines nicht effizienten Top-Managements zur besseren Ressourcennutzung und Freilegung verdeckter Reserven führt, die unter neuer Führung sowohl für rentablere Investitionen als auch für höhere Ausschüttungen an die Aktionäre genutzt werden konnten. Diese Unternehmens-übernahmen haben zu einer starken Rückbesinnung auf die Steigerung des Wertes des von den Aktionären überlassenen Kapitals geführt. Inzwischen managen institutionelle Investoren ihre großen Investments aktiv und nehmen massiv Einfluß auf die Unternehmensführung. Aktuelle Brisanz erhält diese Thematik aus den wachsenden Aktivitäten von Private-Equity-Gesellschaften, deren Geschäftsmodelle in hohem Maße auf Unternehmensübernahmen und anschliessende wertsteigernde Unternehmensentwicklungen setzen. Eine kapitalmarkt-orientierte Unternehmensführung verbessert nicht nur Profitabilität und Performance von Firmen, sondern kann gerade auch eine wirksame Schutzmaßnahme vor Übernahmen darstellen.
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