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Märkte und Zertifikate 02/08

The Royal Bank of Scotland
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Die Defizite der führenden Wirtschaftsnation im Außenhandel waren groß. Dennoch wertete die Leitwährung gegenüber den Währungen vieler Handelspartner kaum ab. Kriege beschleunigten den Wandel vom internationalen Gläubiger zum Schuldner. Nach und nach verloren die Investoren das Vertrauen in die Leit- oder Reservewährung. Eine solche Entwicklung fand bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts statt. Großbritannien war vor dem Ersten Weltkrieg der größte Gläubiger der Welt. Das Pfund Sterling war die unangefochtene Leitwährung. Nach dem zweiten Weltkrieg war das Land einer der größten internationalen Schuldner. Das Pfund verlor mehr und mehr an Wert. Die USA als größter internationaler Gläubiger stiegen in dieser Zeit zur führenden Wirtschaftsmacht der Welt auf. Der US-Dollar wurde ab 1945 zur neuen Leitwährung. Die Entwicklung klingt vertraut. Heute bauen die USA ihre Auslandsschulden kräftig aus. Die Gefahr wächst damit, dass es dem US-Dollar künftig ähnlich ergehen könnte wie damals dem Pfund. Weiteres zu diesem Thema finden Sie auf Seite 2.

Aus dem Inhalt:

  • Fehlstart ins neue Jahr
  • Auf Asiens Währungen setzen
  • MINI Future Zertifikate auf indische Aktienindizes


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