Vor dem Hintergrund des geplanten Private Equity-Gesetzes befragte PricewaterhouseCoopers führende Vertreter internationaler Beteiligungsgesellschaften zu ihren Einschätzungen über die Zukunft von Private Equity in Deutschland und weltweit. 67 Prozent der befragten Private Equity-Fonds mit Sitz im Ausland wollen im laufenden Jahr über Investments in Deutschland verfügen. Gegenüber 2006 wäre dies eine Steigerung um vier Prozentpunkte.
Die Mehrheit der Studienteilnehmer ist zuversichtlich: 56 Prozent gehen davon aus, dass sich Deutschlands Position im internationalen Vergleich bis 2012 verbessern wird, während nur 12 Prozent eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Private-Equity-Investitionen erwarten.
Im Rahmen einer Beurteilung von Standortfaktoren nannten die Befragten vor allem die deutschen Steuergesetze und bürokratischen Vorschriften als Haupthindernisse für Investoren. Positiv bewerteten sie dagegen die Finanzierungsbedingungen, das Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte und das Innovationspotential deutscher Unternehmen.
Im europäischen Vergleich bietet Deutschland gemeinsam mit Frankreich die besten Perspektiven. In den kommenden fünf Jahren wollen jeweils 39 Prozent der ausländischen Fondsmanager in diesen Ländern investieren. Das Vereinigte Königreich und die Niederlande folgen in der Rangliste mit jeweils 38 Prozent. Obwohl Westeuropa die dominierende Zielregion für Private Equity-Investitionen bleiben wird, gewinnt Osteuropa an Bedeutung.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.

