Private Label Fonds,
Fondsboutiquen und
Kapitalanlagegesellschaften
Das bekannte Rating-Unternehmen Feri
benennt einige Kriterien für Fondsboutiquen:
Spezialisierung auf wenige
Asset-Klassen, benchmarkfreies Denken,
hohen Freiheitsgrad beim Management.
Zusätzlich erscheint von Bedeutung,
dass die Fondsboutique oft eigentümergeleitet
ist und somit häufig auch
eigenes Geld in den Private Label Fonds
investiert hat. Der Begriff Private Label
Fonds bezeichnet in diesem Zusammenhang
die Publikumsfonds, die von einer
Kapitalanlagegesellschaft (KAG) in Kooperation
mit externen Partnern (Fondsintitiatoren,
hier: Fondsboutiquen)
aufgelegt werden. Private Label Fonds
werden oft auch als Third- oder White-
Label-Fonds bezeichnet. Wichtig: Der
Fondsinitiator ist rechtlich gesehen
nicht der Fondsmanager. Rechtlich
gesehen ist dies die KAG. Der Schwerpunkt
der KAG-Tätigkeit liegt in Beratung,
Risikomanagement und Administration.
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