Hohe Laufzeiten von Forderungen an Kunden gehören längst bereits zur Tagesordnung. Oftmals spielen die überlangen Zeiträume bis zur Begleichung einer offenen Forderung eine Hauptrolle bei den Ursachen, die Unternehmen in die Insolvenz treiben.
Die Gründe, offene Forderung nicht zeitnah zu begleichen, sind vielfältig und reichen von der Bonität des Zahlungspflichtigen, die eine spätere Zahlung aufgrund der Kreditwürdigkeit als Preis für Zahlungssicherheit verlangt (beispielsweise die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand) über administrative Gründe (Buchhaltungsläufe, Arbeitsüberlastung, interne Vorschriften, angeblich falsche Rechnungen) bis hin zur wirtschaftlichen Lage des Zahlungspflichtigen, die eine augenblickliche Begleichung aus Liquiditätsgründen verbietet. Wie kann diesem Verhalten aus Sicht des Rechnungsstellers begegnet werden? Welche Werkzeuge existieren und wie lassen sich diese in den betrieblichen Arbeitsprozess integrieren um eine effiziente Sicherstellung des Debitorenmanagements zu erzielen? Der folgende Artikel zeigt, dass mit Einsatz der Werkzeuge aus dem Baukasten der modernen Prozessoptimierung das Forderungsmanagement eines Unternehmens durch Veränderung einiger wesentlicher wichtiger Faktoren deutlich verbessert werden kann.
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