Investitionen in Private Equity unterscheiden sich zumindest in einem wesentlichen Punkt von Finanzinstrumenten, die auf organisierten Kapitalmärkten gehandelt werden: es gibt keinen Sekundärmarkt. Dies führt dazu, dass es keine öffentlich beobachtbaren Preise für solche Anlagen gibt. Die Folge ist, dass sich für Private-Equity-Anlagen, im Unterschied zu anderen Anlageklassen, wie Aktien, Renten, Publikumsfonds, etc., keine zeitgewichteten Renditen berechnen lassen. In der Praxis ist es üblich, die Performance von Private-Equity-Anlagen mittels einer wertgewichteten Rendite (Internal Rate of Return) zu ermitteln. Ohne auf die damit verbundenen Probleme im Einzelnen eingehen zu können (vgl. hierzu ausführlich Kaserer/Diller (2005, 2004b), ist es offensichtlich, dass man für Zwecke der Portfoliosteuerung zeitgewichtete Renditen verwenden muss. Damit stellt sich die Frage, wie sich Private Equity in ein Portfoliosteuerungsmodell, und damit letztlich in ein Risikomanagementmodell, integrieren läss
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