Der Bestseller in aktualisierter Neuauflage
Motivierung zerstört Motivation. So lautet Dr. Reinhard K. Sprengers These im Klassiker Mythos Motivation, der jetzt in einer überarbeiteten Auflage vorliegt. Auch zehn Jahre nach der Erstveröffentlichung hat das Thema nichts von seiner Aktualität verloren - Gegenteil.
Die Incentive-Branche boomt: leistungsvariable Einkommen, erfolgsabhängige Vergütungskonzepte, Prämien, Boni zum Quartalsende etc. - die zweifelhaften Versuche, Mitarbeiterleistungen durch äußere Anreize zu steigern haben auf allen Führungsebenen Konjunktur. Motivation als Managementaufgabe ist heute sogar bis in die öffentlichen Verwaltungen, Krankenhäuser, Schulen vorgedrungen. Ein Rückschritt, meint Dr. Reinhard K. Sprenger, dessen Longseller Mythos Motivation bezeichnenderweise seit über 10 Jahren nachgefragt wird.
Eine aktualisierte Neuauflage schien daher nicht nur angebracht, sondern geradezu notwendig. Sprenger bezieht darin sowohl die Entwicklungen aus der Motivations- und Management-Praxis der letzten 10 Jahre mit ein als auch die neuere Motivationsforschung. »Es gibt keine Studie weltweit, die eine dauerhafte Leistungssteigerung durch Anreizsysteme nachgewiesen hätte«, so Harvard-Professor Alfie Kohn.
Anhand vieler Beispiele zeigt Sprenger die kontraproduktiven Nebenwirkungen und Spätfolgen der Motivationspraktiken, die den angestrebten leistungssteigernden Effekt aufheben ‑ von immer höheren Reizniveaus bis zur völligen Passivität. Motivierung liefert ein Verhaltensmodell, das nur noch auf äußere Motive reduziert ist. Stattdessen gilt es, so Sprenger, die innere Leistungsfreude der Mitarbeiter zu entfesseln und Rahmenbedingungen für individuelle Spielräume und mehr Selbstbestimmung zu schaffen.
Lesen Sie das Kapitel "Fordern statt Verführen" aus dem Buch "Mythos Motivation" von Dr. Reinhard K. Sprenger mit freundlicher Genehmigung des Campus Verlags.
Im Anhang ("Download") können Sie die "Einleitung" mit freundlicher Genehmigung des Campus Verlags lesen.
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