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2011 — ein Jahr mit vielen Herausforderungen

2011 — ein Jahr mit vielen Herausforderungen
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2011 — ein Jahr mit vielen Herausforderungen

Naturkatastrophe in Japan, abflauende Weltkonjunktur sowie Schuldenkrise in Europa. Das sind drei Themen, die u.a. das zurückliegende Jahr bestimmt haben. Gleichzeitig entpuppte sich 2011 als ein extrem schwieriges Jahr für Anleger, da kaum eine Geldanlage Gewinne erzielte.

Die schlechten Nachrichten aus Welt und Wirtschaft schienen 2011 kein Ende zu nehmen. Die ungelöste Schuldenproblematik in Europa wurde zur zweiten Jahreshälfte immer drückender und verstärkte den Abwärtstrend an den Märkten. In diesem Umfeld können in der Regel Anlagevehikel profitieren, die auch bei fallenden Kursen Gewinne erzielen. Dazu zählen Managed Futures und Long-/Short-Strategien. So generierten Managed Futures in den Monaten Juli, September und November, die zum Beispiel u. a. Trends an den Zinsmärkten mit sich brachten, zwar leichte Gewinne. Der August und Oktober brachten für Trendfolger jedoch genauso wie für Long-/Short-Strategien Verluste. Auf das ganze Jahr betrachtet fielen diese aber etwas geringer aus als beispielsweise beim Dax oder beim Dow Jones Euro Stoxx 50. Managed Futures liegen seit Jahresbeginn bei Minus 4,2 Prozent, Long-/Short-Strategien bei Minus 7,1 Prozent.

Zum Vergleich verbuchte der Dow Jones Euro
Stoxx 50 seit Januar ein Minus von 14,5 Prozent und der Dax ein Minus von 12,8 Prozent. Börsen in steter Unruhe Rückblickend auf das Jahr gab es so manche Gründe, warum Managed Futures und Long-/Short-Strategien ihre Fähigkeit, auch bei sinkenden Börsenwerten Gewinne zu erzielen, nur sehr selten unter Beweis stellen konnten. So fehlten 2011 oftmals klare Trends an den Märkten. Eben diese sind Voraussetzung insbesondere für den Erfolg von Managed Futures. Zudem gab es immer wieder neue Krisenmeldungen, die zu wiederholten Trendbrüchen und abrupten Trendwechseln führten. Angeheizt durch eine brodelnde Gerüchteküche flammte die Unruhe an den Märkten zeitweise sogar noch einmal auf: Im Oktober sorgte zum Beispiel der Vorstoß des ehemaligen griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou, eine Volksabstimmung über das Euro-Rettungspaket abzuhalten, an den Börsen für Panikverkäufe. Derart übereilte Reaktionen hatten zur Folge, dass viele Anleger noch einmal Geld verloren. Gleichzeitig waren die Börsen 2011 so unberechenbar wie selten zuvor. Es waren vor allem politische Entscheidungen, die die Kursentwicklung an den Märkten beeinflussten. Dazu zählte die Diskussion um den europäischen Rettungsschirm genauso wie die finanziellen Hilfen für Griechenland. Die Eingriffe seitens der Politik wirkten auf die Märkte wie eine Beruhigungspille und lösten positive Trendwenden aus. Diese erwischten allerdings Anlagevehikel kalt, die auf den entsprechenden Märkten „short“ waren. [...]

Den vollständigen Artikel aus dem apano Newsletter 01/12 finden Sie als PDF-Datei im Anhang!
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