In der vergangenen Ausgabe der Akademie wechselten wir die Perspektive und beleuchteten Optionsscheingeschäfte aus Sicht des Händlers. In dieser Folge setzen wir dieses Thema fort und widmen uns konkret der Bedeutung der „Griechen“ Gamma und Vega.
Der „Gamma-Hammer“
In der vergangenen Ausgabe haben wir uns zunächst mit der Rolle des Deltas befasst. Jeder Verkauf von Call- oder Put-Optionsscheinen führt dazu, dass sich die abzusichernde Position ändert. Dabei kommt dem Delta eine zentrale Rolle zu. Denn es hilft dabei, die Anzahl an Aktien zu bestimmen, die der Händler zur Absicherung kaufen oder verkaufen muss. Das Delta ist aber keine konstante Größe. Es ändert sich, was den Händler vor zusätzliche Herausforderungen stellt. Wie bereits in der vergangenen Ausgabe beschrieben, wird das Risiko, den Delta-Hedge laufend anpassen zu müssen, als „Gamma-Risiko“ bezeichnet. [...]
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