Selten lockten Substanzwerte Anleger mit derart hohen Dividendenrenditen. Aktionäre in Deutschland strichen 2011 schon weit mehr als 31 Milliarden Euro an Dividenden ein.
Dax-Konzerne mit einer zweistelligen Dividendenrendite bei historisch niedriger Bewertung? Diese Chance bot sich Anlegern sehr lange nicht. Teilweise schütten die Konzerne aus dem Börsenoberhaus mehr Geld an ihre Anteilseigner aus, als Anleger mit einer Anleihe des jeweiligen Unternehmens erzielen könnten. Die Dividendenrendite der 30 Dax-Unternehmen beträgt derzeit rund vier Prozent. Dagegen rentieren Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit derzeit mit rund zwei Prozent. Natürlich sind die Kursschwankungen, die Anleger bei Aktien einkalkulieren müssen, in der Regel weit höher als bei deutschen Staatsanleihen. Dafür sind jedoch auch die Renditechancen längerfristig höher. Vor allem dann, wenn die Substanzwerte historisch zuverlässige Dividendenzahler sind. Denn die Gewinnausschüttungen tragen mehr zur jährlichen Gesamtrendite bei, als viele glauben. Unterm Strich wurden in diesem Jahr 31,3 Milliarden Euro an die Aktionäre der deutschen Unternehmen aus dem Prime Standard überwiesen, 31,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gewinnausschüttungen sind also mehr als nur ein Zubrot. Dazu passt: Der DivDax, der nur die Entwicklung der 15 Unternehmen mit der höchsten Dividendenrendite im Dax widerspiegelt, schlägt den Dax deutlich (s. Grafik).
Solide GrößenErfahrungsgemäß entwickeln sich gerade in einem schwächeren Marktumfeld starke Dividendenzahler häufig besser als der Gesamtmarkt. Eine hohe Ausschüttung wirkt da wie ein Sicherheitspuffer. Natürlich ohne jede Garantie. Schließlich können die Aktien auch stärker fallen oder die Dividenden gekürzt werden. Bei der Auswahl der richtigen Dividendenpapiere ist daher nicht nur die Höhe der Rendite entscheidend. Wichtig ist, dass die Unternehmen über viel Substanz verfügen und auch in turbulenten Zeiten zuverlässig Dividenden ausschütten. Im DWS Top Dividende übernehmen die Fondsmanager die Auswahl und Analyse für Anleger. [...]
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