Business Process Outsourcing (BPO) setzt sich auch auf dem deutschen Markt
immer weiter durch und hat inzwischen die meisten Branchen erfasst. Viele
Unternehmen haben bereits in der Vergangenheit IT Infrastruktur oder
Applikationen ausgegliedert und sind nun bereit, stufenweise weitere Teile der
Wertschöpfungskette an Dienstleister zu vergeben. Zu Beginn jeder BPO
Initiative stellen sich Fragen, sind strategische Ziele, Anforderungen und
Rahmenbedingungen zu klären, die erfolgskritisch sind. In diesem Artikel wird
ein Stufenkonzept vorgestellt, das über eine praxiserprobte Methodik die
sorgfältige BPO Planung sicherstellt.
Painpoints
Viele BPO Initiativen werden unabhängig von der Unternehmensstrategie gestartet, was
einer der Gründe für Mißerfolge oder für zu geringen Nutzen aus Sicht der Kunden darstellt.
Das führt dazu, dass die Anforderungen vieler Kunden an BPO unklar sind. Der IT Fokus
zahlreicher BPO Vorhaben ist problematisch und entsteht oftmals dadurch, dass über
bestehendes ITO stufenweise weitere Leistungen bestimmt werden, die weniger oder keinen
IT Bezug aufweisen. Zwar kann ein solches stufenweises Vorgehen sinnvoll sein, jedoch
werden Nutzenpotentiale nur dann vollständig erschlossen, wenn das BPO in eine
langfristige Strategie eingebettet ist.
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